Laborgurken

Statt des hässlich-volksmundigen „der findet nichma mippm Schleppnetz seinen Arsch im Dunklen“ schlage ich ab heute als amtliche Vollkofferbeschimpfung „Kochschüler“ vor, denn – bei allem nicht vorhandenen Respekt – so ne kreisförmige Lebensmittelseuchen-Ausbreitung im deutschen Norden; muss man da Wickie persönlich sein, um auf die zuallererste Idee „Hamburger Hafen“ zu kommen? Gut, dazu muss man natürlich über die nur Geheimdienstlern zugängliche Information verfügen, dass via Hamburger Hafen und angeschlossenem Großmarkt quasi der gesamte Norden mit Lebensmitteln versorgt wird … was man natürlich nicht weiß, wenn man im Tropeninstitut mit dem verlängerten Rücken zum Blick auf den Hafen sitzt …

Ganz gleich, was da in den nächsten Tagen noch nach- oder hochkommt an Gülle – die presseprechenden Labor-Rampensäue haben wahrlich ganze Arbeit geleistet, so kurz vor der ersten norddeutschen (EHEC-freien) Salat-Ernte. Also, Hirnspender, weißbekittelte, vor dem Einkauf in der Alsterhaus-Feinkostabteilung nicht vergessen: Münzen einstecken, die Hüte auf dem Trottoir gehören allesamt unseren vorletzten Hoffnungsträgern, den von Euch ruinierten lokalen Biokleinbauern.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Ernährung, Medien, Politik abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.