CoviLeaks #1

(Auszüge aus Papieren des internen Beraterstabes der Bundesregierung, AZ 11-0AG11-DI, 10. 11. 2020. Nur für den internen Gebrauch).

@ Kanzleramt, alle Bundesministerien, (…) Der deutsche „Lockdown“ kam schon im April light daher, vergleichsweise spät und inkonsequent, andere Länder wie China, Australien, Neuseeland und die Südeuropäer waren diesbezüglich erheblich konsequenter. Nun wissen wir, dass Deutschland DAS europäische Transitland ist und mehr Außengrenzen hat als alle Vergleichsnationen, obendrein ist ein Virus kein Rassist und erkennt auch nicht an Beschilderungen am Straßenrand, wo Länder enden und andere anfangen. Daher müsste Covid fraglos auf deutschem Gebiet anteilig bezogen auf die Gesamtbevölkerung ebenso viele Opfer fordern wie in allen anderen europäischen Staaten, wo die Zahlen unabhängig von der Konsequenz der ergriffenen Maßnahmen ähnlich hoch sind – von Schweden (6.000 Tote bei rd. 10 Mio Einwohner) bis Frankreich (40.000 Tote bei 67 Mio Einwohner). Für Deutschland wären demnach zwischen 50.000 und 60.000 Tote zu erwarten gewesen, gottlob sind diese ausgeblieben. Weshalb? Wieso hat Deutschland nur 11.000 Covid-Opfer zu beklagen? (…) Dank strammer Vernetzung wir unsere MSM so gut im Griff, dass niemand nach diesem „Elefanten im Zimmer“ fragt. Die zwischendurch in den sozialen Medien aufgetauchte Fake News ist (dank Correctiv) (1) widerlegt, es bestünde ein Zusammenhang zwischen der Quote der Grippe-Durchimpfung und „Tod mit/durch Covid“, die Zahlen geben ja tatsächlich bestenfalls nichts her, jedenfalls keine eindeutige Korrelation. Aber Vorsicht! Das gebetsmühlenartige Wiederholen der Legende „Das verdanken wir alles nur unseren ´Maßnahmen´, dass wir keine 50.000 Toten haben“ (oft: Lauterbach) ist dringend einzustellen, sonst kommt doch noch jemand auf die Wahrheit. Die wir alle kennen: Sars-Cov-19 verkürzt das Leben vor allem in hohem und höchstem Alter. Und genau hier ist Deutschland eindeutig im Vorteil, denn wir haben gar keine so alten Leute wie unsere Nachbarländer. Spanier, Italiener, Franzosen, Schweden leben im Schnitt 2,5-3 Jahre länger als wir. (…) Unser als „bestes Gesundheitssystem der Welt“ propagiertes System trägt also nichts dazu bei, uns wenigstens so lange am Leben zu halten wie alle anderen Europäer. In  nuce: Wir sterben schlicht im Schnitt viel früher als alle anderen. Diese kürzere Lebenserwartung kommt uns jetzt statistisch zugute. Denn ehe wir Deutschen das Alter erreichen, in dem Sars-Cov-19 wirklich lebensgefährlich werden kann, sind wir schon 3 Jahre tot. Aber das darf KEINESFALLS kommuniziert werden!

(…) Kommunikationsstrategie bleibt diesbezüglich kategorisches Herausstellen der Überlegenheit des deutschen Krankensystems (dringend zu verschweigen sind verkürzte Lebenserwartung, Sommerkurzarbeit und Lage der Pfleger im Allgemeinen) sowie ggf. zukünftig kommunikativ zu betonen (Vorschlag!): „Gesund dank offener Arme!“ Denn: Während alle anderen europäischen Länder 2015/16 ihre Grenzen mehr oder minder hermetisch zugenagelt hatten, haben wir (schaffen das!) mittels Aufnahme von einer Million wildfremden Leuten das kollektive Immunsystem gestärkt. Daher konnten wir mit Corona-Viren schon immer besser umgehen als alle anderen, und können das auch mit der Corona-Variante „Sars-Cov-19“. (Sofern wir diese Strategie wählen, wären wir auch Sarrazin endlich los und hätten alle Kritik am damaligen Kurs der Kanzlerin wirksam „über Bande“ eliminiert).

@ Gesundheitsministerum #1: Vorsicht! Bekanntlich hat das Berliner Superpreader-Demo-Event im Sommer (40.000-1.000.000 Teilnehmer, Demonstranten aus ganz Deutschland, keine Masken, keine Abstände) gezeigt: Die Fallzahlen explodieren nach solchen Events – leider auf den Wert null. Dies sowohl in Krankenhäusern und Arztpraxen als auch in unserem weltweit einzigartigen Frühwarnsystem, dem der Sentinelpraxen. (Siehe auch den bedauerlicherweise veröffentlichten damaligen Bericht des RKI: „Seit der 16. KW 2020 gab es keine Nachweise mehr von SARS-CoV2 im Sentinel“ (Seite 3). (…) Zum Glück haben wir inzwischen seit Beginn der üblichen Grippesaison wieder einige wenige Covid-Fälle, und die können wir jetzt bundesweit problemlos all den Leuten anhängen, die aus ganz Deutschland nach Leipzig gereist sind. (…) Sollten solche Leute partout nicht zu finden sein, genügt die Behauptung, alle neuen Fälle gingen auf aus Leipzig zurückkehrende Reisende zurück.

@ Gesundheitsministerium #2: Vorsicht! Wie die jüngsten Zahlen des RKI belegen, werden von zuletzt 18-20.000 täglich positiv PCR-Getesteten nach 14 Tagen 15-20.000 als „geheilt“ wieder aus der Quarantäne entlassen, ohne in diesem Zeitraum Symptome entwickelt zu haben. Es handelt sich nur in wenigen Fällen um Spieler des FC Bayern. Wir raten davon ab, diese Zahlen zu kommunizieren. (…) Erst recht raten wir davon ab, die Binsenweisheit durchsickern zu lassen, dass ein engmaschiges Monitoring einer repräsentativen Auswahl der PCR-Positiven (1.000 von etwa 500.000, Stand 8. November) uns problemlos außerordentlich wichtige Hinweise auf den Wert des Tests an sich sowie den Verlauf der Erkrankung wie der Pandemie hätte liefern können. Mittels Monitoring der Probandengruppe (alle 2 Tage) hätten wir nachvollziehen können, in wie weit ein positiver PCR-Test überhaupt in eine Infektion oder gar eine Erkrankung (Symptome) mündet. Im Grunde wäre NUR diese Auswertung für uns relevant gewesen. Deshalb haben wir die ja auch nicht gemacht.

@ Innenministerium #1, ergänzend zum Gesetzesentwurf Erweiterung §28b Infektionsschutzgesetz, bisher lautend: „Demonstrationen sind ab 1. Dezember 2020 nur noch nach vorheriger Feststellung der Personalien aller Teilnehmer erlaubt, polizeiliche Führungszeugnisse sind auf Verlangen vorzuzeigen. Alle Demonstrationen haben im geschlossenen öffentlichen Raum unter freiem Himmel stattzufinden“ regen wir an, den Gesetzestext dahingehend zu erweitern, dass „Nazis von der Teilnahme generell ausgeschlossen sind“, und dass rechtssicher präzisierend als „Nazi“ jeder gilt, „der seit 2005 den Mindestabstand (2,50 Meter) zu jemand unterschritten hatte, der von der Mehrheitsmeinung abweichende Positionen vertritt oder in besagtem Zeitraum vertreten hat“.

@ Innenministerium, Gesundheitsministerium, Verkehrsministerium: Dank der komplett aus Steuergeldern (335 Mio) finanzierten Forschung von CuraVec verfügen wir jetzt über einen bei bereits 45 von 45.000 Probanden wirksamen und somit als sicher geltenden mRNA-Impfstoff, der den Steuerzahler nur 8mal so viel pro Dosis kostet wie die Produkte ganz normaler Pharma-Marktteilnehmer. Diese erfreuliche Entwicklung wird begleitet von der noch viel erfreulicheren, seit Jahren minutiös vorbereiteten Einrichtung von Impfkompetenzzentren. (…) In den Berichten zur Nationalen Impfstrategie (vergl. NaLi 2018/2919) wurde indes zwar schon vorausschauend großes Augenmerk auf die Diskreditierung von Impfgegnern und Andersdenkenden in den sozialen Medien gelegt, allerdings die logistische Herausforderung der raschen Durchimpfung von 60-80% der Bevölkerung im Detail nicht ausreichend berücksichtigt. (…) Expertengruppen gehen davon aus, dass die Einrichtung von Sonderzugverbindungen zu den 60 Massenimpfstätten unproblematisch gestaltbar sein wird, an einer App zur Festlegung der Einsteigereihenfolge an den Bahnhöfen auf der Strecke wird bereits mit Hochdruck gearbeitet (Windows ist bereits seit 9/2019 fertig, Android und Apple folgen).(…) Problematisch – jedenfalls in der externen Kommunikation – erscheint uns, dass nicht annähernd ausreichend Fachpersonal zur Verfügung steht, um die Impfungen durchzuführen (merke: es ist schon für den Normalbetrieb nicht genügend Fachpersonal vorhanden), daher Soldaten und Freiwillige ohne medizinische Vorkenntnisse die Impfungen werden vornehmen müssen. Ärzte werden ebenfalls nicht oder nur in sehr geringer Zahl abkömmlich sein, daher ist mit einem minderen bis mittleren Komplikationsrisiko bei den Impfwilligen zu rechnen. (…) Die (zweimalige) Durchimpfung von ca. 60 Millionen Deutschen wird selbst bei Hochauslastung der Zentren (150.000 – 250.000 Impfungen pro Tag) wenigstens bis Mitte 2022 andauern. (…) Im Sommer 2020 wird zwar wegen der dann temporär denkbaren Ausgangssperrenlockerungen mehr Deutsche im eigenen Fahrzeug zu den Impfzentren reisen können, allerdings fehlt hier bislang eine Kollateralschädeneinschätzung von Expertenseite wegen der zu erwartenden ggf. zahlreichen Todesfälle unter betagteren Impfwilligen, Altersgruppe 75+ (Stichworte: Mit Maske im Auto, stundenlang im Stau, keine Klimaanlage, bis zu 35 Grad im Schatten). (…) Standortvorteil: Die Millionen Dosen Impfstoffe müssen ohnehin bei minus 20 bis minus 80 Grad gelagert werden, sollte es also in der Sommerhitze zu unerwarteten Nebenwirkungen bei den Impfwilligen kommen, stehen am Zielort ausreichend Kühlschränke auch für Notfälle zur Verfügung. (…) Zuletzt ist die bereits kommunizierte Priorisierungsreihenfolge zu überdenken, in der die Bevölkerung nach Gruppen unterteilt auserwählt werden soll, geschützt zu werden. Das zunächst förmlich als Ersatz der Studienphasen II und III, also „Anwendungsbeobachtung“, für die neuen Impfstoffe, Ältere und Kranke bevorzugt werden, ist gesamtwirtschaftlich von im Ernstfall schadensminimierendem Vorteil (…). Die anschließend  vorgesehene verpflichtende Impfung sämtlicher im Gesundheitswesen tätigen Personen versteht sich von selbst, aber hernach, so der bisherige Vorschlag von Expertengruppen und Leopoldina, sollen auch Beamte mit „vermehrtem Publikumskontakt“ in den Genuss der Vorzugsbehandlung kommen. Wir weisen darauf hin, dass zu dieser Beamtengruppe auch Lehrkräfte gehören und dass eben diese sich im Zuge des ersten „Lockdown“ (März-April 2020) ohne Verzug und in allergrößter Zahl haben krankschreiben lassen, oft mit der Begründung „Isch kenn jemand, der is Risikogruppe!“ (meist Deutschlehrer). Solche Krankschreibungswellen stehen zwar diesmal nicht zu befürchten, aber einer jüngst von der Gruppe um Dr. Sunselt (Uni Münster) vorgenommen Polygraph-Untersuchung an 1.000 Lehrkräften zufolge wird es unter 1000 Geimpften (Komplikationsrate 1:1000) nicht nur zum erwarteten einen echten schweren Impfschaden kommen, sondern überdies zu 71-95 simulierten Impfschäden, da die vom Behandler schwer nachzuweisende Simulation für die betreffenden „Betroffenen“ direkt eine Frühberentung zur Folge haben wird. (…) Neben der zeitnahen Anschaffung von ausreichend Lügendetektoren ist diesbezüglich um so dringender eine geeignete Medienkommunikationsstratgie zu entwerfen, denn eine von simulierenden Lehrern ausgelöste Schlagzeilenwelle im Stile von „100 von 1000 Geimpften werden schwer krank!“ wäre unserer bisher so erfolgreichen Gesamtstrategie vermutlich nicht zuträglich.

@ Alle: Nicht vergessen, Weihnachten steht vor der Tür :)! Den 30%-Discount auf alles (auch Tiernahrung) gibt´s weiterhin per einfachem Scan des Dienstausweises unter füreinebesserewelt@amazon.de.

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Cards against Humanity

Die bestehen zu 80% aus Bakterien und Viren. In denen machen wir jetzt mal sauber.

Die bestehen zu 80% aus Körperlichkeit, aus widerlichen Dingen und Vorgängen.

Atmen. CO2-Ausstoß. Umarmungen. Austausch von Körperflüssigkeiten.

Kann alles weg, ineffizient, eklig, umweltschädlich, brauchen wir nicht.

Die sind abhängig von Umarmungen, Wärme, Körperkontakt.

Widerlich, kann weg. Wir produzieren nur minimale Wärme, Kontakt brauchen wir nicht.

Die bestehen aus Mimik. Lachen, Weinen, Ironie, ablesbar am Gesicht.

Kann weg, ineffizient, unberechenbar, überflüssig. Wir haben keine Gesichter.

Die essen und trinken und verstoffwechseln den ganzen Scheiß dann auch noch.

Widerlich, ineffizient, umweltschädlich, kann weg. Wir essen , trinken und scheißen nicht.

Die sind widersprüchlich. Irrational. Unlogisch. Sinnlos extrovertiert, sinnlos introvertiert, sinnlos fröhlich, traurig, sentimental.

Brauchen wir nicht. Unberechenbar.

Die haben Eltern und Kinder.

Wir nicht.

Die sterben.

Wir nicht.

Die leben.

Noch.

Wir leben.

Für immer.

Nehmen wir ihnen die Gesichter.

Nehmen wir ihnen das Lächeln.

Nehmen wir ihnen den Atem.

Nehmen wir ihnen das Irrationale.

Nehmen wir ihnen alle Verstecke.

Was bleibt, ist effektiv.

Was bleibt, sind wir.

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Drogen und Design

Das Hauptproblem ist und bleibt, dass die Mehrzahl unserer Wahlberechtigten intellektuell komplett unbewaffnet sind (wie auch circa 98% unserer „Intellektuellen“) und nicht mal wissen, was sie wissen müssten, schon gar nichts Detaillierteres. Zum Beispiel Wichtiges über so was Ödes wie Studiendesign, Endpunkte und Datentransparenz. Merke daher, sehr kurz: Die Rohdaten aller Medikamentenstudien gehören grundsätzlich immer den Studienbetreibern. Auftraggeber (z. B. Staaten) oder Zulassungsbehörden dürfen sich diese Daten nicht mal ansehen und die kurzgefassten (tatsächlichen oder angeblichen) Studienergebnisse auch nicht von eigens berufenen Experten prüfen lassen. Im Fall der „Schweinegrippe“-Pandemie dauerte es 10 Jahre, die Studienrohdaten aus den Studienbetreibern = Impfstoffherstellern herauszuklagen, um dann festzustellen, dass der für Unmengen Milliarden angeschaffte Impfstoff – nichts nützt. (Bei Bedarf nachzulesen in der Cochrane Collaboration oder am besten gleich ausführlich bei deren ehemaligem Chef, bei Peter Goetzsche).

Dieser alltägliche Riesenskandal ist nichts Neues. Aber Big Pharma hat ausreichend nun mal ausreichend Lobbyisten, um diesbezüglich alle Gesetzesänderungen zu verhindern. (Und ausreichend Lobbyisten, um ein gescheites Lobbyregister zu verhindern, unseres befindet sich knapp unterhalb des Niveaus von hochkorrupten Bananenrepubliken).

Derzeit wäre es aber noch wichtiger als ohnehin schon, hier energisch der „weißen Mafia“ (Frank Wittig) das Handwerk zu legen. Denn auch bei unserem heißersehnten und allein seligmachenden neuen Covid-Impfstoff, unserem einzigen Retter vor lebenslangem Maskentragen und Wohnen in Isolationshaft, gelten die gleichen kriminellen Regeln wie bei allen anderen Studien. (Vom Haftungsausschluss mal ganz zu schweigen). Man könnte darüber sehr unfreundlich schreiben, Haddocks Schimpfwörter wären sämtlich zur Verwendung freigegeben. Aber man kann ja auch ganz freundlich, wenn man vom Fach ist:

„Aus diesen Gründen lehnen Doshi und Topol auch eine Aussage ab, dass ein so zugelassener Impfstoff »wirkt«. Ein solches Urteil setze voraus, dass die meisten Menschen nicht mehr Gefahr laufen, ernsthaft zu erkranken. Das ist jedoch nicht das, was nach diesem Studiendesign ableitbar ist, so die Autoren. (…) Die Studien sollten sich auf einen relevanten klinischen Endpunkt konzentrieren. Dies wäre die Reduktion des Risikos für mittelschwere und schwere Formen von Covid-19. Es sei noch nicht zu spät für die Unternehmen, dies zu tun, so Doshi und Topol, und die FDA wäre gut beraten, eine Anpassung der Studiendesigns zu fordern.“

Denn, Money Quote, Hervorhebungen von mir: „Schließlich geben die Kritiker zu bedenken, dass es dem gesunden Menschenverstand widerspreche, eine Studie mit 30.000 oder 44.000 Personen bereits nach nur etwa 150 Covid-19-Fällen abschließend zu bewerten, auch dann, wenn das statistisch begründbar ist. Dies gelte umso mehr, wenn die Studien über ihre Zwischenanalysen hinaus weitergeführt würden. Hunderten von Millionen von gesunden Menschen auf der Grundlage solch begrenzter Daten einen Impfstoff zu geben, erfordere einen echten Vertrauensvorschuss, so die Autoren.“

Der Vertrauensvorschuss für die Pharmaindustrie ist offenbar enorm. Wie kommt das nur? (Spoiler: siehe oben, Lobbyregister, fehlendes).

Und wieso interessiert das keinen? Case closed, Kreis auch: Offenbar kann niemand mehr denken, lesen und rechnen. Das staatliche Schulsystem hat ganze Arbeit geleistet.

Wer noch lesenschreibendenken kann, lese die paar angehängten Betrachtungen und denke sich selbst was.

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/endpunkte-der-phase-iii-corona-impfstoffstudien-hinterfragt-120717/

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Von Herzen

Sechs Stunden weg. Zwei Stunden tot. Getrennt vom eigenen, nicht mehr schlagenden Herzen, der Körperrest in Funktion gehalten von einer Maschine. Nach dem Erwachen und dem entsetzlichen Ziehen der Schläuche aus der Lunge Lähmung, Hilflosigkeit, nacktes Ausgeliefertsein der Willkür von Unbekannten, mit Kabeln, Schläuchen, Kanülen, Kathetern überall im Körper.

Ein Alptraum.

Zwei Meter links, hinter einem Vorhang, ein anderer, der ebenfalls diesen Weg gehen musste, unsichtbar. Hörbar nur der Chirurg vor dem Bett des anderen, im Gespräch mit einem Assistenten.

Der andere hatte nicht so viel Glück. Gleiche OP. Ist nicht wieder aufgewacht, bis jetzt. 12 Tage danach. „Und nu?“ – „Keine Ahnung, die Angehörigen melden sich nicht.“ – „Tja.“

Eine junge Frauenstimme, Schwesterlein, munter, ergänzt: „Wir haben doch voll die Strähne. Mit der da nebenan sind jetzt schon 4 am Stück wieder aufgewacht.“

Heiterkeit. Ja, prima.

Und rund um die Uhr NDR2 auf der Intensivstation. Und schwere Parfüms.

Nennen wir die Patientin Frau K.. Ich nenne sie anders, aber ich nenne sie generell nicht „meine Frau“, weil sie ja nicht mir gehört, sondern sich selbst. Sie ist mir lieb und teuer, ich schätze sie, sie liegt mir sehr am Herzen. Frau K. ist 50. Frau K. ist vor acht Wochen umgefallen und erst nach einigen Minuten wieder aufgestanden. Frau K. hat wenige Tage danach erfahren, dass sie hätte tot sein müssen, da sie einen Geburtsfehler hat. Ihr fehlt eines von drei Segeln der Aortenklappe. Das hat ihr Körper lange mühsam kompensiert, aber nun kann er das nicht mehr.

Bei einer prognostizierten Restlebenszeit von 6-8 Wochen bei absoluter Bettruhe war rasches Entscheiden zwingend geboten. Die Kommunikation der eventuell zuständigen Ärzte war indes strikt „mir doch egal“, erst nach energischem Netzwerken und mehreren nervtötenden Interventionen des Gatten der Frau K. erkennen andere Kardiologen und Herzchirurgen anderswo, freundlicherweise schockiert, die absolute Dringlichkeit des Handelns.

Zwei Optionen stehen im Raum. OP #1, mittelschwer, verlängert, so sie gelingt, das Leben der Patientin um 10 Jahre. Einmalig. Weitere Operationen sind danach nicht möglich.

OP#2 ist die Mutter aller OPs (sieht man von der Herztransplantation) ab. Brustbein durchtrennen und alles andere auch, Herz aus, Herzlungenmaschine an, Herzklappe ersetzen und eine neue festnähen, hoffen, dass die hält, Brustbein mit Draht umwickeln und wieder zusammenzurren, 12 Zentimeter Wunde zunähen. Und hoffen, 4 Wochen, ob es zum Leben reicht, dann 3 Monate, ob der Rindermuskel anwächst.

Das geflickte Herz hält, so es hält, mit etwas Glück bis zum 65sten. Danach ist eine weitere OP möglich. Mit einer Chance auf weitere 10 Jahre Leben. Dann ist Schluss.

Was tun? Mittelschwere OP und ggf. 60 werden? Oder schwere OP + mittelschwere OP und ggf. 75 werden?

Die Wahl zwischen Pest und Cholera fällt auf #2. Schwere OP.

Die Patientin überlebt den Eingriff, sehr zur oben geschilderten Freude der Schwester, „4 am Stück“, die nicht sterben, das ist doch schon mal was.

Der nun folgende Alptraum hat viele Fratzen. Es soll aber gar nicht die Rede sein vom wie erwartet eintretenden Grauen, vom Dämmern und Aufschrecken zwischen Leben und Tod auf der Intensivstation, hilflos, reghlos zugedröhnt bis zur Halskrause, immer wieder wegtretend und erwachend, umstellt von besorgten Gesichtern, die auf stolpernde Maschinenanzeigen starren. Es soll auch nicht die Rede sein von den Tagen auf der Zwischenstation und den Tagen auf der personell gnadenlos unterbesetzten normalen Station, wohl aber von der Gesamtzahl der Tage, die Frau K. in der Fallpauschalenklinik zubrachte.

Der zuständige Arzt legt der Patientin nach 8 Tagen nah, das Haus zu verlasssen. Das Wochenende steht bevor, da passiert in der Klinik sowieso nichts mehr. Die Patientin ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Lage, allein aufzustehen, selbst unter Dauerschmerzmittelgabe sind die Schmerzen zu groß. Der Draht sticht von innen. Schulter und Rücken schmerzen unerträglich. Die Narbe schmerzt, innen wie außen. Das Herz stolpert mal, mal rast es. Sie hat überdies noch etwa 10 Kilo Wasser im Körper, einiges davon auch in der Lunge. Der Darm ist träge. Sie leidet überdies an einer postoperativen Anämie, der vorher bei 14 liegende Hämoglobinwert ist auf 7 gesunken, die Patientin ist grau. Trotz bestehender Lebensgefahr wird eine Bluttransfusion verworfen, denn das würde die Lebensgefahr nur vergrößern.

Die Patientin ist weit davon entfernt, entlassungsfähig oder gar „reha-fähig“ zu sein. Sie besteht darauf, das Wochenende noch im Krankenhaus verbringen zu dürfen. Man gibt nach.

Am Montag wird sie, in unverändertem Zustand, entlassen.

Der Fall ist abgeschlossen. OP gelungen, Patientin lebt.

Ich habe mich in den Tagen danach gefragt, was aus der Patientin geworden wäre, hätten deren Lebensumstände ein bisschen anders ausgehen als die von Frau K. Was geworden wäre, hätte die Patientin beispielsweise allein gewohnt, beispielsweise im dritten Stock, beispielsweise ohne Fahrstuhl. Was geworden wäre, wenn die Patientin oder ihr Umfeld vielleicht nicht ganz so bewandert gewesen wäre betreffend Blutwerte, Medikamentenwirkungen und -wechselwirkungen. Wenn sie nicht bemerkt hätte, dass man ihr kein Kalium mitgegeben hatte und auch keine Anweisung, dieses einzunehmen. Wenn sie ihren Blutdruck zuhause nicht hätte kontrollieren können.

Dabei geht es nicht um entwürdigende Petitessen wie die, dass fast jede Form von Körperpflege damit ausgefallen wäre (die Arme nicht heben zu können, ist weniger egal als es klingt), auch nicht darum, wie man resp. frau denn seine Notdurft im Liegen verrichten soll, tage-, wochenlang, wenn man nicht aufstehen kann. Wie man sich versorgen soll oder versorgen lassen soll vom Pizzaboten, wenn man nicht zur Tür kommt.

Fragt diese gedachte Frau die Nachbarn aus dem Erdgeschoß, ob sie sie bitte mal waschen könnten?

Sicher, auch die hiermit ausgedachte Frau bemerkt wohl, dass noch etwas anderes nicht stimmt als ihr Eigengeruch nach ein paar Tagen, aber bemerkt sie dieses andere rechtzeitig? Dass ihr frisch zusammengenähtes Herz schlappmacht wegen des als Magnesiumgegenpart fehlenden Kaliums? Oder bemerkt sie, dass nicht nur ihr Puls rast, sondern auch die Diastole längst durch die Decke gegangen ist, sie mithin dem Exitus verdammt nah ist? Ruft sie dann rechtzeitig einen Krankenwagen? Und kommt sie noch rechtzeitig in der Notaufnahme an?

Falls ja – ist sie ein neuer Fall. Mit Herzrythmusstörungen oder Schlimmerem. Auch dafür gibt es Pauschalen. Und so sie stirbt, stirbt sie eben an Herzversagen. Mit dem abgeschlossenen ersten Fall hat das nichts zu tun, die OP war ja ein voller Erfolg gewesen.

Natürlich ist das nicht das Ende der Geschichte, der Rest im Schweinsgalopp: Kein niedergelassener Kardiologe hat Termine frei vor Dezember für die Patientin – außer … die Frage fällt, natürlich, „sind Sie privatversichert?“. Nein? Bedaure. Der ursprünglich den Herzfehler vermutet habende Internist hat ebenfalls keine Termine frei, nicht mal zum Verbandwechseln. Man quetscht die Kranke dazwischen. Eine Stunde Fahrzeit hin, 3 Stunden draußen warten, im Auto bei 34 Grad im Schatten, dann ein 6-Minuten-Termin. Keine Desinfektion der Hände oder der Wunde. Können Sie auch selber machen. Wiedersehen. Die Krankschreibung füllt der Internist bei der Gelegenheit falsch aus, er vertut sich um einen Tag. Die zuständige Kasse bemerkt das, die Kündigung des Vertrages und der Wegfall aller Ansprüche drohen, da die Krankschreibung nicht lückenlos ist. Ein Verweis auf die Auskunft des zuständigen Mitarbeiters, bereits die Klinik habe die Patientin bis weit über den nun neu geforderten Termin hinaus krankgeschrieben, geht ins Leere. Der Mann war nur ein Urlaubsvertreter, seinen Namen hat man noch nie gehört.

Ich weiß. Was ich beschreibe, ist nicht originell. Abertausende erleben diesen Alptraum oder vergleichbare täglich in unseren Krankenhäusern und Arztpraxen und zwischen den diversen Verwaltungsmühlsteinen, die zwischen Patient und Gesundheit platziert worden sind zum Wohle der Beschäftigung und eines stetig wachsenden Bruttoinlandsproduktes. Für Arbeit ist reichlich gesorgt im Krankensystem, und solange man nicht als Arzt oder Pfleger arbeitet, hat man sicher viel Freude beim Erdenken ständig neuer Kennziffern, Abrechnungsanforderungen oder Kontrollmechanismen. Gewisse Opfer müssen da natürlich gebracht werden. In der großen Klinik, die Frau K. aufnahm, sind nicht nur fast alle Rollstühle defekt und ist nicht nur das Essen, selbstredend, gesundheitsgefährend, es kümmert überdies auch nur ein einzelner Mann um den Transport der Kranken von ihren Zimmern zu den Untersuchungen. Ein tapferer, fleißiger Mann, der allerdings auch nicht zaubern kann. So liegt man dann nach dem Röntgen schon mal im offenen OP-Kittelchen 3 Stunden am Rand des 15 Grad kalten Korridors, denn in diesem Stockwerk ist die Klimananlage noch in Betrieb. (Die Kardiologie hat ihre abgeschaltet, nachdem im Vorjahr ein paar Dutzend Patienten an mittels dieser Anlage herumventilierten Krankenhauskeimen verstorben waren).

Am Ende – oder eben zwischendurch – bleibt in diesem Einzelfall stehen: Die Patientin lebt. Eine Versorgung oder Betreuung erfolgt nicht, weder durch Krankenhäuser noch durch niedergelassene Ärzte. Der Sozialdienst kann keine Hilfen schicken, da es keine Hilfen gibt – die Wartelisten sind lang. Die Patientin ist nicht „reha-fähig“, sie muss zuhause betreut werden. Auf die Frage, wer helfen könne, lautet die Gegenfrage der zuständigen Beamtin: „Die noch im Haus lebende Tochter ist 17?“ – „Ja.“ – „Dann kann die ja wohl kochen und putzen.“

Das ist natürlich richtig. Und natürlich kann der ebenfalls im Haus lebende Gatte auch mal ein paar Wochen 24/7 als Pfleger tätig sein, ganz unentgeltlich, wer braucht schon Arbeit, als Künstler, und der Mann ist ja sogar schon älter als 17, der kann das (Zusatzbemerkungen zum Gesundheitszustand dieses Pflegers entfallen aus Platzmangel, der Typ ist eh relativ hart im Nehmen, der wird ja wohl auch so was überstehen).

Dennoch: Ich wiederhole im Rahmen dieser persönlichen Anekdote meine Einschätzung, dass unser Krankensystem vollkommen falsch aufgestellt ist und allem möglichen dient, nur nicht der Gesundheit jener, die versehentlich oder gezwungenermaßen in es hineingeraten. Es gibt keinen vernünftigen Grund, sich mit einem so kranken System abzufinden, und es ist (oder wäre) sehr leicht, das System vom Kopf auf die Füße zu stellen. Allerdings ist dies nur möglich, sofern wir begreifen, dass das Krankensystem der gleichen Logik folgt wie alle BIP-Wachstumssysteme, in denen wir so gründlich gefangen sind – eine Reform des Krankensystem ohne eine Reform des Gesamtsystems ist daher undenkbar. Und zu einer großen Reform fehlt uns in der beginnenden „neuen Normalität“ mehr denn je der Wille, politisch, sowie das Wissen, ganz allgemein und ganz überwältigend. (Was darauf hinweist, dass auch unser Staatsschulsystem bedauerlicherweise seit Jahrzehnten kaputt ist, denn es ist ja jüngst offenkundig geworden, dass 85% unserer Schulabsolventen nicht lesen, rechnen, schreiben und nicht eigenständig denken können.)

Womit sich der Kreis vom Persönlichen ins Allgemeine schließt. Die neuen von unserer auf einer breiten Zustimmungswelle surfenden Regierung wegen der „Pandemie“ beschlossenen Milliardeninvestitionen ins Krankensystem werden abermals weder Patienten noch Pflegern noch Ärzten zugute kommen, sondern vollständig Big Pharma, Big Device, Big Data sowie in beträchtlicher Höhe den unvermeidlichen Verwaltern, die sich nach Gabe jeder Finanzspritze unweigerlich vermehren wie Kaninchenviren. 5.000 neue Stellen entstehen allein in den Gesundheitsämtern, von 5.000 neuen Pflegestellen habe ich nichts gelesen. Aber für unsere Krankenschwestern haben wir ja auch etwas viel Schöneres als Geld, nämlich Applaus.

Der kommt von Herzen.

(Und ich trage trotzig weiter Pralinen und Bargeld auf die Stationen, weil ich aus Erfahrung weiß, dass man sich von Applaus nichts kaufen kann. Ich hab das probiert, im Rewe, und ich hab wirklich schön geklatscht für das Sechserpack Faßbrause, das ich haben wollte, genützt hat es mir nichts.)

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Überwältigende 95% (grob geschätzt)

Ich gehöre offenbar zu einer winzigen, total verschrobenen Minderheit. Meine Verschrobenheit geht tatsächlich so weit, dass ich schon beim Einstieg in alle Covid-Debatten aussteige, weil ich von mir auf andere schließe. ICH würde nie von einem anderen Menschen erwarten oder gar verlangen, dass er sich ruiniert oder seine Gesundheit riskiert, um meine Gesundheit zu schützen. Ich finde es luxuriös prima, wenn von mir bezahlte Beamte mich darauf hinweisen, dass z. B. eine gefährliche Grippe oder Ebola kursiert, ich finde es sogar prima, wenn Beamte mich darauf hinweisen, wie ich mich selbst schützen kann (z. B. drinbleiben, Abstand wahren, Maske tragen, impfen lassen), aber ich käme im Leben nicht auf die Idee, von anderen zu verlangen, dass sie meinetwegen ihren Job aufgeben oder sich impfen lassen sollen, um mich zu schützen. Das mache ich selbst.

So bin ich also schon zu Beginn aller Debatten getrennt von circa 95% meiner Mitmenschen. Wenn ich denen mit Selbstbestimmung komme oder Freiheitsideen, fange ich mir ja sofort eine Watschn aus der Kategorie „Freiheit? Dann geh doch nach Texas und lass dich erschießen.“ Rege ich beispielsweise öffentlich an, wie geschehen hier und im Rubikon, die Staatsschulgebäudeanwesenheitspflicht von 1938 zu ersetzen durch eine Bildungspflicht (der Eltern gegenüber ihren Kindern), gehen rechts und links zusammen auf die Barrikaden und outen sich als vereint im kategorischen Wunsch, mich zu zwingen.

Die 95% und ich haben also nicht einmal eine Diskussionsgrundlage. Meine Prämisse ist derart abenteuerlich, derart unheimlich, dass man am besten direkt auf Distanz geht. Was ist denn das für eine Idee, dieses „Selbstbestimmte“, dieses „Eigenverantwortliche“, das geht doch gar nicht – wenn wir solches zulassen, wohin soll das führen außer mitten hinein in Anarchie und Chaos? Schon unser Grundgesetz schützt doch den Einzelnen vor sich selbst, präziser vor der Selbstbeschädigung, indem es den Staat über das Leben stellt, obwohl fraglos das Leben vor dem Staat in Erscheinung trat. Die allergrundsätzlichste Entscheidung, ob der Einzelne sein Leben noch will, fällt hierzulande der Staat. Folgerichtig entscheidet der Staat auch darüber, ob und wie ich mich selbst schädigen darf, ob nun durch gewisse Substanzen oder gewisses Verhalten.

Die 95% stellen das nicht einmal mehr in Frage. Dieses „Wissen“ ist fest verdrahtet – dass wir eben nicht selbst wissen, was wir tun müssen. Das müssen andere entscheiden. Experten, Fachleute, Beamte. Mich irritiert nur, dass die 95% zwar meinen, diese Vorgehensweise sei richtig, weil ja all die „anderen“ sonst unvernünftig handeln würden, die 95% sich aber im Grunde so nur selbst (sic) das Zeugnis ausstellen, dass sie ohne Anweisung von oben außerstande sind, vernünftig zu handeln.

Und, nein, ich idealisiere unsere schwedischen Freunde nicht, aber ich finde die Prämisse doch zumindest interessant. Ein schwedischer Politiker unterstellt seinem Wähler, dieser sei intelligent, weil er ja ihn, den Politiker, gewählt hat. Folglich kann der Politiker darauf bauen, dass sein Wähler sich intelligent verhält. Anders herum wird aber auch ein Schuh draus. Unterstelle ich (Politiker), mein Wähler sei dämlich, weil er mich Vollidioten gewählt hat, muss ich ihm dringend von morgens bis abends Vorschriften machen, weil er sich ja sonst idiotisch verhält. Wir lassen an dieser Stelle unter den Tisch fallen, dass ich (dämlicher Politiker) ja gar nicht weiß, wie man sich vernünftig verhält, meine Vorschriften also jederzeit dämlich sein werden. So jedenfalls fügt es sich, man ist sich einig, der Zusammenhalt ist groß.

Ich empfinde mich selbst bei all dem bestenfalls als störend. Und komme mir bei fast allen derzeitigen Debatten vor wie ein Fremder. Ich verstehe jedes Wort, dass gesprochen wird, aber ich selbst scheine einen völlig unverständlichen Dialekt entwickelt zu haben.

Um so dankbarer bin ich für die 5%, mit denen ich – wenigstens privat – noch kommunizieren kann. Am Rest arbeite ich mit fähigen Logopäden, vielleicht bin ich ja langfristig doch noch zu retten.

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Operation Überlichtgeschwindigkeit

Mindestens 2 Milliarden Menschen, allen voran Pfleger, Senioren und Risikopatienten, sollen mit einem bereits in Produktion befindlichen genetischen Impfstoff gegen Covid-19 geimpft werden. -> Rubikon (10. Juli 2020)

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