MS für Anfänger (-> Download)

Wie gewünscht & versprochen anhängend meine paar unmaßgeblichen Anmerkungen zur MS für Anfänger (die keine Fortgeschrittenen werden wollen). Ich bitte um Nachsicht, falls sich auch in der nun vorliegenden Fassung „3C“ immer noch einzelne Tippfehler (oder gar sachliche Fehler) hartnäckig halten und hoffe weiter auf Ihre Korrekturen, Ergänzungen und Richtigstellungen.

Mögen die paar Seiten auf Ihre gesammelten Fragen Auskunft geben – und mögen sie dem einen oder anderen nützen.

Download (pdf): MSfAn_V3C

P.S.: Änderungen und Ergänzungen gegenüber den Versionen 1-3B sind eingefügt (13. Dezember 2014); als tragbares e-book gibt´s den Text auch, für den Amazon Kindle (lesbar auf allen Rechnern, Tablets oder Smartphones), und zwar per Klick auf das Cover.

Von den 2,99 €, die das e-book Sie kostet, erreichen mich etwa 2 €. Was auf diesem Wege an Einnahmen zusammenkommt, leite ich ohne Abzug für den Aufbau von lsms.info weiter.

Hinweis: Die 2015 nochmals angepasste Fassung von „MSfAn“ ist auch im 340-Seiten-Buch „Diagnose: unheilbar …“ enthalten. Wer das e-book dieses Titels besitzt, kann sich das e-book „MS für Anfänger“ sparen. (Für lsms kann man ja auch anders spenden, siehe dort)

45 Antworten auf MS für Anfänger (-> Download)

  1. Silvana sagt:

    Hallo Herr Böttcher,

    zunächst herzlichen Dank für Ihre download-Möglichkeit des pdf. Ich hab’s komplett gelesen und stimme Ihnen mehr als zu.

    Diese Spritzmittel als „Basistherapie“ zu bezeichnen, grenzt an Verhöhnung der Patienten. Beim Glatirameracetat muss auch noch jede Charge durch den Tierversuch. Von einer „Basistherapie“ erwarte ich, dass sie zumindest den meisten Patienten hilft und dass das Wissen darüber vorhanden ist, wer-warum-wieso-wie. Der Pharmaindustrie zuarbeitende, vorgebliche MS-Experten untermauern „Erfolge“, „Nutzen“ und „Notwendigkeit“ dieser Kampfstoffe. Der aktuelle Hype sind monoklonale Antikörper, die auch die Info der DMSG so freudig begrüßt wie im September. Dabei genügt eine Mini-Recherche um festzustellen, dass dieser spezielle vorher für eine andere schwerwiegende Erkrankung im Einsatz war und vom Markt genommen wurde. Durch die Hintertür MS hat’s die Firma nun wieder in Umlauf gebracht (Alemtuzumab).
    Epstein-Barr und Rituximab. Nachdem in der jüngsten Vergangenheit eine Forscherin bei der Autopsie der Gehirne an MS verstorbenen Menschen den Nachweis erbracht hatte, dass EBV sehr wohl da zu finden ist, was ja ewig lang abgestritten wurde, durfte der Virus nun nur Trigger-Funktion haben. Was nicht sein darf, wird eben zum Dogma der Unheilbarkeit und lebenslangen Kundschaft der Pharmaindustrie passend gemacht. Und wir schalten mit Rituximab halt mal eben die B-Lymphozyten – das allgemeine Immunsystem – aus.
    Dass MS die Krankheit der 1000 Ursachen ist, davon bin ich schon lange überzeugt. Bei mir ist es der EBV, das ist in meiner Vita als Ursache wie die Faust aufs Auge. Und die erste Runde Hochdosis-Cortison, zu dem ich mich vom herumpanikenden Neurologen habe belätschern lassen, hat mir nach 19 Jahren Null-Ausfall das schlimmste Schubgeschehen meines Lebens eingebracht. Und mir nochmals das Missvergnügen bereitet, aufgrund der erstmaligen Herde im Rückenmark. Und mich fast umgebracht.
    Das war 2008; GottseiDank gelangte ich, nachdem mir mein Heilpraktiker die Info über deren Existenz gegeben hatte, nach Heidenheim in die Belegklinik für Homöotherapie. Normales Akutkrankenhaus mit dieser Station als Ausnahme in Deutschland. Dort erfährt Patient das, was in den durchschnittlichen Schlachtbetrieben nicht vorhanden ist: sich kümmern, Erholung und Aufmerksamkeit. Und die anthroposopische, ganzheitliche Behandlung, ohne Cortison. Heileurythmie. Dort kann man genesen. Die sind auch Schulmediziner. Aber keine Sturmediziner (das Wort hab ich geprägt, da die Unterscheidung zwischen Schulmedizinern und „Alternativ“medizinern nicht zutrifft, wohl aber die Geisteshaltung der mit Schulmediziner als Abstrafung benannten Durchschnittsgruppe der Ärzteschaft).
    Zur Statistik: Sie sagten in Ihrem Gespräch im SWR vor kurzem auch was dazu im Sinne, dass Sie sich mit Statistik besser auskennen, als dass Sie auf die „tollen“ Studien hereinfallen würden. Mediziner führen „die Statistik“ gern an exponierter Stelle in ihren Reden, das Dumme ist nur, und eben auch sehr dumm im Ergebnis für die Patienten, dass in der Biometrie der Klinischen Forschung kein Mediziner ist. Da sitzen i.d.R. Mathematiker. Und zur einzig akzeptierten „wissenschaftlichen“ Methode müssen in Studien Kontrollgruppen her. Das haben Sie bei Ihren Literaturempfehlungen/Zitaten auch benannt.
    Nochmals herzlichen Dank und ebensolche Grüße
    Silvana

  2. Petra Santen sagt:

    Hallo Herr Böttcher,

    ich habe die Sendung Kölner Treff am 10.01.14 gesehen und ihr Buch fast gelesen MS für Anfänger! Auf Seite 34 bin ich jetzt!
    Ich bin selbst an MS erkrankt und leite eine Selbsthilfegruppe mit 173 Mitgliedern, davon 120 erkrankt an MS! Ich kenne diese Bücher von Christine Wagner und Kosumine! Frau Wagner habe ich mal bei einem Vortrag gehört! Dort war Dr. Wolfgang Weihe Neurologe (Naturheilverfahren) er hat Frau Wagner vorgestellt!
    Sie schreiben Wobenzym hat Ihnen geholfen, ich schwör darauf! Es heißt jetzt Wobenzym Plus! Ich nehme täglich drei Tabletten ein und habe in vielen Klinikaufenthalten mit Patienten gesprochen, die ebenso nur auf dieses Mittel vertrauen! Ich habe Basistherapien durchgeführt und nach Absetzen ging es mir besser und ich muß sagen, je mehr selbstbestimmend der Patient ist umso mehr kann er sich selbst helfen!
    MS wäre vielleicht heilbar, wenn die Pharmaindustrie nicht soviel daran verdienen würde! Wenn ich sehe wie teuer die Medikamente für MS sind, dann ist es doch überhaupt nicht von Vorteil, wenn es keine MS mehr gäbe! Viele Neurologen nehmen an Studien teil und verkaufen die den Patienten so gut, dass der Patient ohne Selbstbewustsein sagt, das mache ich mit! Die Panik in vielen Patienten ist so groß, durch die falsche Äusserung der Neurologen, dass sie lieber die Nebenwirkungen des Medikamentes in Kauf nehmen, als auf Selbsheilung zu hoffen!
    Ich sehe das häufig in der Gruppe, meine Mitglieder schreien förmlich nach den Medikamenten, weil der Neurol. sie so hochpreist, dass sie nicht zu überzeugen sind! Viele Raucher sind unter den Mitgliedern ich sage dann häufig, ihr wollt von MS geheilt werden und raucht euch zu tode! Sie lachen und sagen, was haben wir denn sonst noch! Da schüttel ich für mich den Kopf und denke mir meinen Teil! Es ist sehr schade, dass dies in Kliniken, bei ansässigen Neurologen so falsch läuft!
    Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag im Kölner Treff und dem Buch! Sie geben mir eine große Bestätigung, dass ich weiter ohne Basistherapie, mittlerweile ohne Cortison und sowieso den neuen Mitteln lebe!
    Ihnen wünsche ich weiterhin eine ruhige MS und viel Spass mit Ihrer Familie!
    Petra Santen

  3. Hildy sagt:

    Hallo Herr Böttcher,
    nach mehr als einem Jahrzehnt endlich nochmal eine Publikation, die auch ich lesenswert finde. Hab mich seit 1994 mit MS-Literatur beschäftigt, um Wege jenseits der Schulmedizin zu finden. In all den Jahren hab ich mir meinen Weg mühsam erarbeitet (damals fand ich noch nichts im Internet und überhaupt gab es noch nicht viel dazu) und wäre damals sehr, sehr froh gewesen, Ihren Text zu haben. Er spricht meiner jetzigen Erfahrung (fast) vollkommen aus der Seele und ich werde ihn den TeilnehmerInnen meines alternativmedizinischen MS-Kontaktkreises (Köln und Umland) ans Herz legen. Zusätzlich zu Ihren Erfahrungen mit Atem/Meditation/Körpertherapien (QiGong etc) hab ich auch gute Erfahrungen mit (Eigen-)Shiatsu bzw dem Meridiansystem im Allgemeinen gemacht (wozu Yoga, QiGong etc letztendlich auch gehören)…
    Viel Zeit für die richtige Balance – für ein Leben mit immer weniger MS – wünscht Ihnen und allen, die sich drauf einlassen können
    Hildy

  4. Chris sagt:

    Hallo Herr Böttcher,

    vielen Dank für Ihr sehr lesenswertes Buch. Ihre Erfahrungen und Empfehlungen decken sich weitestgehend mit meinem Weg. Habe mir auch alles selber erschließen müssen, zum Glück gibt es das Netz! Einen Brocken habe ich noch vor mir, den Stress zu reduzieren bzw. den Job zu verlassen…

    Danke und Grüße
    Chris

  5. Andrea sagt:

    gratuliere zum inzwischen wieder zahmeren MS-verlauf bei ihnen!
    das ist nichts besonderes bei MS, sondern häufig.
    wie kommen sie auf die idee, daß das allein durch ihre ernährungs- und andere vorschriften zustande kommen konnte? anders als sie glauben, schadet alkohol z.b. übrigens gar nicht bei MS. das sieht man an mir, die ich die MS genauso lange habe wie sie. EDSS=0 (also keine einzige behinderung) – und das, ohne auch nur eine anweisung aus ihre liste beachtet habe.
    evidenzbasierte studien haben durchaus ihre berechtigung, denn man kann nun mal nicht von einem einzelfall auf das große ganze schließen.

    übrigens, wer ernsthaft den nebulösen und leider auch ziemlich ahnungslosen „wolfgang weihe“ als quelle angibt, disqualifiziert sich selbst.
    hätte ich das vorher gewußt, ich hätte mir das lesen dieser ansammlung aus missionarischen erenährungsvorschriften und wenig stichhaltig begründeter pharmakritik lieber gespart.
    ich bin übrigens auch pharmakritikerin, aber mit so oberflächlichen behauptungen statt argumenten tun sie niemand einen gefallen.
    das paßt schon wieder zu herrn weihe: der „argumentiert“ (ich würde eher sagen „schwafelt) ähnlich schlampig.

    • Sven Böttcher sagt:

      Glückwunsch! Und ich bin neugierig auf den „häufigen“ wieder zahmen Verlauf: bis wohin war Ihr EDSS denn zwischenzeitlich geklettert? Auch 6? Oder 4? Ich verspreche Ihnen – die Antwort interessiert viele hier Mitlesende. Gerade weil Sie zurecht schreiben, man könne nicht vom Einzelfall auf das große Ganze schließen: Ihre Geschichte wäre aufschlußreich, denn ich kenne bislang niemand, bei dem sich (wie bei Ihnen) alles nach dramatischem Verlauf komplett zurückgebildet hat.
      Dass Sie das mit Alkohol geschafft haben, aber ansonsten ohne die geringste Umstellung, macht uns allen erst recht Hoffnung. Wie verlief denn Ihr Rückweg aus der weitgehenden Lähmung? So, wie Sie schreiben? Einfach so? Mit gespanntem Gruß, SB

  6. martina hendrikson sagt:

    lieber Sven Böttcher. Bedanken möchte ich bei Ihnen für Ihre Ausführungen in“ MS für Anfänger“. Immer wieder, wenn Zweifel aufkommen,nach Gesprächen mit meinem behandelnden Arzt im Blick auf immer wieder neu auf dem Markt erscheinende Medikamente und mit der Aufforderung zur sofortigen Einnahme , nehme ich mir Ihren Aufsatz zur Hand, um für mich eine Bestätigung zu bekommen kein Medikament einzunehmen. Ärzte suggerieren, ohne Medikament komme es zu dramatischen Schüben, ohne die“ Droge“ wäre aus aus ihrer Sicht nicht zu verantworten mich zu begleiten . Ich selbst versuche mit viel Sport, gesunder Ernährung und meiner Physiotherapeutin(ganzheitlicher Ansatz) über die Runden zu kommen und meine auch eine Verbesserung feststellen zu können.Bei zu viel Belastung melden sich die Augen und das Sehen /Lesen geht kaum noch, so dass Ruhepausen eingelegt werden müssen. Ich nehme die Ausfallerscheinungen als inneres Korrektiv, als Warnung meines Körpers. Für mich ist wichtig, sich nicht in die Krankheit fallen zu lassen, sondern wieder aufzustehen, oft auch unter körperlichen Schmerzen, aber es wird dann auch wieder besser. Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen

  7. Prof. Dr.-Ing. Josef Pöppel sagt:

    sehr geehrter H. Böttcher – vielen Dank für Ihre Energie – Ihren Mut!
    Ihre Geschichte spiegelt vieles wider, was mir MS- und auch andere Probanden in meinem Tinnitusprojekt so erzählen: Enorm viele sind auf der Suche – Ratlosigkeit – irgendwie – oft sehr teuere – Symptombehandlung.
    Für so manche könnte der einfache Aufenthalt/Nickerchen in funkarmen Räumen/tiefliegende Keller hilfreich sein: Beruhigung von Schüben ohne Medikamente/Stabilisierung – Beobachtungen aus dem „Tinnitusprojekt Ingolstadt“ – Forschungsbericht 2010.
    Viel Kraft noch im weiteren!

  8. Marlene sagt:

    Lieber Herr Böttcher,

    Ich freue mich immer, wenn ich von Ihnen höre oder lese! Ist Ihnen Dr. Kluge bekannt? Der hat sich auch nach selbstverordneter Diät vor Jahren schon in einen sehr stabilen Zustand mit seiner MS gebracht. Selbst wenn unsere Ernährung uns nicht alle krank macht, so ist es sicherlich für einen schon krankheitsgebeutelten Körper sicher sinnvoll, sich nicht noch Stressoren dieser Art zusätzlich aufzuladen.

    Ich habe nach ein paar Wochen die Basistherapie für mich abgewählt. Sie hat mich derart krank gemacht und wesensverändert, dass ich mich lieber in einen Rolli gesetzt hätte, als diesen psychischen Alarmzustand weiter zu ertragen.

    Ich fühle mich in meinem Handeln bestätigt. Es geht mir gut. Ich kann auf Alkohol nicht völlig verzichten, da ich sehr gesellig bin und dieser da für mich dazugehört. Aber ich kann mittlerweile ganz gut die Signale meines Körpers deuten und habe recht zügig nach der Diagnose in mir aufgeräumt und umgebe mich privat und dienstlich nur noch in recht stressarmer Umgebung. Ich habe Ängste abgelegt. Ich kann verzeihen.
    Ihre Ratschläge zur Ernährung sind eigentlich fast logisch. Nur ist diese Lebensveränderung viel anstrengender als eine Spritze oder Pille. Leider findet eine solche Leistung wenig Anerkennung unter Medizinern und wir sind schnell die Patienten ohne compliance, wenn wir FÜR UNS SELBST entscheiden wollen. Mit allen möglichen Konsequenzen.

    Sollte jemals ein wirklich wirksames MS Medikament auf den Markt kommen wird das in aller Munde sein und niemand wird Zweifel haben müssen. Ich würde es dann sicherlich auch anwenden. Aber da nur etwa die Hälfte aller Erkrankten sich basistherapiert muss doch etwas faul sein…

    Mittlerweile bin ich sicher, dass die Liebe mit das Wichtigste ist, was jedem Menschen zur Gesundheit verhilft. Sie muss echt, innig und leidenschaftlich sein. Aus ihr kann man Unmengen Energie ziehen.

    Ihnen wünsche ich von Herzen alles erdenklich Gute! Ich hoffe auf ausreichend Kraft für Ihre weiteren Projekte. Ich hoffe, noch öfter von Ihnen zu hören, zu lesen oder Sie zu sehen. Sie sind ein Beweis für die Heilung, die ich auch anstrebe. Und ich hoffe wirklich, Sie sind so laut, dass ganz viele Sie hören können! Alles alles Gute Ihnen und Ihrer Familie!

    Marlene, EDSS 0-1, MS seit bestimmt schon seit über 10 Jahren.

  9. monika stehlik sagt:

    Sehr geehrte Herr Böttcher,
    Es ist nicht alles so einfach wie sie schreiben, aber natürlich sehr viel wahres.
    Ich bekam vor 40 Jahren die Diagnose MS gestellt. Zu Beginn sehr heftig(rechtsseitige Lähmung, Sehstörungen, Gleichgewichtsstoerungen, Blasen- Probleme). Cortison (damals gab es kaum anderes) hat mir sehr gut geholfen und
    Es hat sich alles zurückgebildet, ausser den Blasenproblemen (uebrigens interessant, dass niemand davon schreibt, obwohl 80% davon betroffen sind).
    Ich konnte wieder alles machen – Sport betreiben, wandern etc. – ohne Medikamente. Führte ein gesundes leben 20 schöne Jahre, ich war über glücklich.
    Im Jahre 2013 mit Beginn des klimakteriums kam die MS so langsam schleichend
    Zurück rechts, anfangs kaum wahrnehmbar, heute habe ich einen EDSS von 4,5.
    Ich nehme keine Medikamente, da es für den progredienten Verlauf ohnehin nichts gibt. Ich habe keine Ausfälle, ausser das rechte bein wird zusehends schlechter und das Blasenproblem ist mir geblieben.
    Vielleicht ist mein Verlauf auch interessant und wurde mich über Tipps freuen.
    Lieber Herr Böttcher ihnen alles gute und liebe Gruesse
    Monika stehlik

  10. Heide sagt:

    Lieber Herr Böttcher,
    freue mich sehr auf sie über den emailverteiler von Ivonne Radtke aufmerksam geworden zu sein. Habe eben MS für Anfänger gelesen und kann ihnen nur voll zustimmen. Habe seit 20 Jahren eine MS-Diagnose und habe bis heute keinen Tropfen
    Kortison zu mir genommen, sondern immer einen TCM-Arzt oder Heilpraktiker gefunden, der mit alternativen Therapien meinen Körper wieder einen Weg zum Heilwerden gezeigt hat. Bin in der Anfangszeit meiner „Erkrankung“ auch in Überlingen bein Heilfasten gewesen, was mir sehr gut getan hat. Von daher kann ich es aus meiner Erfahrung nur unterstützen, der Darm ist ein zentrales Gesundheitsorgan, das zu schützen sehr wichtig ist.
    Die konsequente Schlußfolgerung ist, auch auf die Ernährung zu achten.
    Eine Bekannte erzählt mir, dass Sie nacht der Umstellung auf vegane Ernährung, keine Symptome mehr hatte.
    Vegan ist sicher ein guter Weg, aber das konsequente Weglassen von einigen wesentlichen Störfaktoren (Milchprodukte, Zucker, Schweinefleisch und Glutenhaltiges Getreide, Alkohol) hat bei mir gereicht mich sehr gut zu fühlen.
    Habe kürzlich ein altes Buch „fit for life“ in meinem Regal gefunden und war erstaunt
    wie aktuell dies auch als Leitlinie gelten kann.
    Wenn ich dann mal noch einmal sündige, kann das mein Körper gut wegstecken.

    Apropos beim Lesen von MS für Anfänger hätte ich bei den Nahrungsergänzungsmitteln auch den Weihrauch und Kurkuma im Angebot , je
    nach Austestung.
    Wünsche euch allen einen guten Weg.
    Alles Liebe Heide

    • Sven Böttcher sagt:

      „Eine Bekannte erzählt mir, dass Sie nacht der Umstellung auf vegane Ernährung, keine Symptome mehr hatte.
      Vegan ist sicher ein guter Weg, aber das konsequente Weglassen von einigen wesentlichen Störfaktoren (Milchprodukte, Zucker, Schweinefleisch und Glutenhaltiges Getreide, Alkohol) hat bei mir gereicht mich sehr gut zu fühlen.“

      Ich weiß nicht, woher Ihre Bekannte die Information hat, jedenfalls stimmt´s nicht: Ich ernähre mich nicht vegan, habe nur „im Schub“ die entzündungsfördernde Archachidonsäure ganz weggelassen. Ihrer Störfaktoren-Aufzählung schließe ich mich komplett an, so steht´s ja auch im „MSfAn“.

      P.S.: Die neuen Studien in Sachen Weihrauch sind vielversprechend, und Kurkuma ist ohnehin ein echtes Wundermittel (vergl. http://www.lsms.info/index.php?id=110&L=0) Gehört mE auf jeden Speiseplan.

      • Franziska sagt:

        Lieber Sven Böttcher,
        Ihr Fernsehauftritt Ende September hat mich spontan zu einer Ernährungsumstellung bewogen. Zudem bin ich parallel dabei auch andere Facetten meines Lebens (Yoga, Bogenschießen etc.) umzustellen…
        Was ich mich jetzt frage ist: In welchen „Zeithorizonten“ ich denken sollte? Wie lange hat es bei Ihnen gedauert, bis Sie erste Erfolge gespürt haben?
        Viele Grüße und Danke für Ihr Vorbild
        Franziska aus Hannover

        • Sven Böttcher sagt:

          Erste Erfolge = nach ein paar Monaten konnte ich wieder gut gehen, nach einem knappen halben Jahr hatte ich meine Hände zurück. (Aber ich will doch hoffen, dass Sie nicht von so einer „Startposition“ anfangen – und die Erfolge von Ernährungs- und Lebensumstellung (insbesondere Meditation) sollten sich schon schneller zeigen).

  11. werner rolf sagt:

    Habe den Artikel mit großem Interesse gelesen.Mir fehlt der Hinweis auf
    Weihrauch!! Hat Cortisonähnliche Wirkung aber ohne Nebenwirkungen.
    R.Werner

  12. Toni sagt:

    Lieber Sven,

    dass Embry Hülsenfrüchte und Getreide vom Speiseplan streicht und Du es im Buch „MS f Anf“ auch empfiehlst – gilt das nur für den Schub oder für immer?
    Embry meint es wohl für immer, so wie ich es verstehe, doch gibt es irgendwelche Einsichten, die einen echten Vorteil in dem Verzicht rechtfertigen?
    Oder ist es das Prinzip Hoffnung?

    Zum anderen möchte ich Dich gerne fragen – da Du in den Quintessencen – so gut schreibst, dass Milchsäurebakterien besser nicht durch die Nahrung zugeführt werden sollten, wie ich denn meine Darmflora ansonsten aufpeppen kann, damit sie sich wieder normalisiert.
    Einfach „nur“ gesund ernähren?
    Selbst im Brottrunk sind ja auch Milchsäurebakterin drin. Also fällt dieser zur Darmpflege ja auch weg.
    Und Kohle bindet ja meines Wissens „nur“ die Giftstoffe im Darm … also wirkt nur indirekt auf die Darmflora.
    Sollte man sowas wie E.coli zuführen? Aber das wären ja ebenso Fäkalbakterien, die man dann essen würde … -irgendwie Shit….

    Vielen Dank für die Antwort und von Herzen frohe frohe Weihnachten und immer mindestens eine Handbreit Wasser unterm Kiel des Lebensschiffes (aber auch da sehr gerne immer reichlich mehr!)

    Toni

    • Sven Böttcher sagt:

      „dass Embry Hülsenfrüchte und Getreide vom Speiseplan streicht und Du es im Buch „MS f Anf“ auch empfiehlst – gilt das nur für den Schub oder für immer?“

      Imho: Für die „Reset“-Phase nach dem Schub. Aber Embry und andere meinen: für immer.

      „Embry meint es wohl für immer, so wie ich es verstehe, doch gibt es irgendwelche Einsichten, die einen echten Vorteil in dem Verzicht rechtfertigen?“

      Lesen: Jelinek, Wahls, Perlmutter.

      „Oder ist es das Prinzip Hoffnung?“

      Sollte man prinzipiell mitbringen.

      „Zum anderen möchte ich Dich gerne fragen – da Du in den Quintessencen – so gut schreibst, dass Milchsäurebakterien besser nicht durch die Nahrung zugeführt werden sollten, wie ich denn meine Darmflora ansonsten aufpeppen kann, damit sie sich wieder normalisiert.
      Einfach „nur“ gesund ernähren?“

      Ja. Nach meiner Ansicht. Und Milchsäure ist nicht gleich Milchtüte.

      „Selbst im Brottrunk sind ja auch Milchsäurebakterin drin. Also fällt dieser zur Darmpflege ja auch weg.“

      Nochmals: Milchsäure ist ganz und gar nicht gleich „homgenisierte Kuhmilchprodukte“. Und Sauerkraut ist auch kein Kinder-Country-Riegel.“

      „Und Kohle bindet ja meines Wissens „nur“ die Giftstoffe im Darm … also wirkt nur indirekt auf die Darmflora.
      Sollte man sowas wie E.coli zuführen? Aber das wären ja ebenso Fäkalbakterien, die man dann essen würde … -irgendwie Shit….“

      Wer ißt denn e-coli-Bakterien?

      Ein segensreiches Fest wünscht
      S.

      • Toni sagt:

        Wer ißt denn e-coli-Bakterien?

        Na z.B. im Mutaflor oder anderen Präparaten, die der Arzt zur Florapflege des Darms aufschreibt.

        Nochmals: Milchsäure ist ganz und gar nicht gleich “homgenisierte Kuhmilchprodukte”. Und Sauerkraut ist auch kein Kinder-Country-Riegel.”

        Ah, -danke, so wird also ein Schuh raus. Also gegen Joghurt sprechen Kuhmilch und Homogenisation.
        Im Buch liest es sich so, als falle Joghurt weg, weil es ja nicht gut sein kann, Milchsäurebakterien gleich Darmbakterien gleich den Abstrich zu essen.

        Ich dachte immer, Jelinek lässt Gluten in jedem Fall und auch Hülsenfrüchte zu … aber ich habe bisher immer die dt. Übersetzungen gelesen ….

        Danke und frohe Weihnachten,

        Toni

        • Sven Böttcher sagt:

          Jelinek auf deutsch? Bitte einen Link! (den brauchen viele).

          & Ich verbiete doch eh nichts. Das wäre ein Mißverständnis. Liegt ja vielleicht an mir. Ich schildere, was mir (meines Erachtens) geholfen hat – und manchmal gibt´s dafür sogar eine Evidenzbasis. Aber das Grundprinzip bleibt „Weglassen“ & Ausprobieren. (Boroch verbeitet Paprika & Soja, Perlmutter verbietet jedes Getreide, viele verbieten Fleisch. Wenn Sie alles zusammen befolgen wollen, landen Sie bei Wasser und Brot – ohne Brot.)

          • ST.P. sagt:

            Lieber Sven Böttcher
            Ich möche hier gerne auf die Schaub-Kost (schaub-institut.ch für Erläuterungen zu den theoretischen Grundlagen) aufmerksam machen. Sie ist kohlenhydrat-, säurearm und enthält viel Fett. Ich glaube, das Fett ist sehr wichtig, weil ich vor meinen Schüben immer wieder fettarme Kost eingehalten hatte um abzunehmen. Auch hatte ich viel Joghurt und Quark gegessen, was nach Schaub wegen der nicht neutralisierbaren Milchsäure ganz schlecht war. Butter, Sahne und fetter Käse ist hingegen erlaubt, weil sie frei von Säure seien. Zucker und Getreide muss weg gelassen werden. Jedenfalls esse ich seit September so, bin nicht mehr hungrig, habe eine paar Pfunde verloren, stehe morgens wie eine Feder auf und bin zuversichtlich, dass die Schübe weiterhin ausbleiben werden.
            Ich wünsche dir fürs neue Jahr viel Erfolg und Schaffenskraft
            ST. P.

  13. P. K. sagt:

    Lieber Sven Böttcher,
    ich möchte einfach nur mal Danke sagen!!!
    Im September habe ich die Sendung „Planet Wissen“ gesehen. Du meine Güte, hat mir das und alles was ich daraufhin weiter von dir an Informationen und Aussagen gefunden habe (incl. „Quintessenzen“) gut getan. Bis dahin habe ich wie die viel zitierte Maus vor der Schlange (MS und Schulmedizin) gesessen, weil ich meinen eigenen Weg gegangen bin. Das für mich wunder-volle an der Sendung war, dass es da jemanden gibt, der einen ähnlichen Umgang mit der Erkrankung gewählt hat, und der eine sehr ähnliche Denkrichtung hat. Bisher fühlte ich mich (bis auf die Bestärkung durch gute Freunde, die aber keine MS haben) sehr alleine auf meinem Weg und war durch die erhobenen Zeigefinger, herablassenden Kommentare, auch Drohungen seitens der Neurologen (weil ich z.B. in einem Schub weder Cortison nehme, noch ins MRT gehe, etc.) oft extrem verängstigt. Und das, obwohl es mir mit den von mir gewählten „Heilungs-Maßnahmen“ ziemlich gut geht, sich meine Symptome auch immer wieder zurückziehen (an manchen Tagen merke ich gar nichts von der Erkrankung). Da waren immer wieder Gedanken wie: „du lässt es zu, dass die Krankheit Schäden anrichtet“, oder „wie kannst du dir nur anmaßen, dich über die Medizin zu stellen?“,
    Das ist jetzt anders. Ich fühle mich seitdem ich „Verstärkung“ durch dich und dein reges Engagement habe, irgendwie getragen. Und ich sitze jetzt mit geradem Rücken (dem bevorzugten Angriffsfeld „meiner“ MS) beim Neurologen 🙂 
    Danke!!!
    P.

  14. A. C. sagt:

    Sehr geehrter Herr Böttcher,

    vorerst möchte ich Ihnen danken, dass Sie mit Ihrer Krankheit an die Öffentlichkeit getreten sind. Es war Ihr Gespräch im WDR und Ihr Auftritt bei Frank Elstner der uns, d. h. meiner an MS erkrankten Tochter und mir, ihrer Mutter, Hoffnung und Kraft gaben, dieser Krankheit den Kampf zu erklären.

    Aber es war vor allem dieser Satz: ich nehme meine Krankheit selbst in die Hand (vielleicht war die Formulierung anders, aber das ist nebensächlich.)

    Ich muss vorausschicken, dass meine Tochter heute 42 Jahre ist und seit ihrem 5. Lebensjahr 9 schwere Operationen hatte. Allein zwischen 2010 und 2013 hatte sie ein Schilddrüsenkarzinom mit Schilddrüsenresektion, ein Karzinom in der rechten Niere mit Resektion und eine Resektion der Gallenblase. Hinzu kommt, sicherlich verursacht durch all diese Traumata, eine sehr angeschlagene Psyche.

    Sie hat eine wahre Odyssee bei Ärzten hinter sich und, vielleicht klingt es ungerecht, aber die einzig Fähigen waren die Chirurgen.

    Die Spezies der Neurologen, Psychiater und Psychologen lässt zu wünschen übrig. Vor diesen „Viertelgöttern“ haben wir jeden Respekt verloren.

    Im August 2014, nach 2 starken Schüben (Taubheitsgefühl das 1.Mal im gesamten Rumpfbereich; beim 2. Mal Beginn mit Kribbeln in der rechten Hand, dann fortschreitende Taubheit der Hand und des Armes bis hinauf in die Schulter und spastische Anfälle in der Hand). Ein MRT bestätigte den Verdacht, MS.

    Um die Entzündung zu stoppen erhielt sie drei Tage hindurch intravenös Cortison. Nach ca. 3 Monaten sind die Symptome des letzten Schubes langsam zurückgegangen.

    Der Neurologe legte ihr die üblichen Broschüren mit Medikamentenvorschlägen vor und überließ sie sich selbst. Sie sollte darüber nachdenken und sich mit der DSMG in Verbindung setzen.

    Fazit: Sie hatte alle in den Broschüren aufgeführten Medikamente abgelehnt, da alle mit schweren Nebenwirkungen behaftet waren.
    Sie hat nur 1 Niere, keine Gallenblase und keine Schilddrüse und sogar ein dummer Laie kann sich vorstellen, wie hoch die Belastung der Niere und der Leber sein würde. Dem Arzt schien dies offensichtlich nebensächlich zu sein, denn er schlug das neue Wundermittel, auf dem Markt seit Anfang 2014, vor. TECFIDERA !

    Was er von diesem Wundermittel verschwieg, war, dass diese Substanz, vorher auf Psoriasis zugelassen, bei 80 % der MS-Patienten wegen unerträglicher Nebenwirkungen abgesetzt werden musste.

    Therapie mit TECFIDERA:
    Dosis für Erwachsene:
    7 Tage: 120 mg oral, 2 x Tag
    Nach diesen 7 Tagen: 240 mg oral, 2 x Tag

    Während der ersten 7 Tage traten leichte Übelkeit und Magenschmerzen auf, aber mit Beginn der 240 mg oral, 2 x Tag Dosierung begann ein wahres Martyrium. Unerträgliche Magenschmerzen und sehr starke Leberschmerzen. Von sich aus hat sie nach wenigen Tagen das Medikament von sich aus abgesetzt.

    Bei dem nächsten Arztbesuch teilte sie ihm ihre Entscheidung mit und man verblieb dabei, den nächsten Schub abzuwarten.

    Genau zu diesem Zeitpunkt sah ich Sie im WDR und empfahl meiner Tochter sich selbst von Ihrer Haltung gegenüber dieser Krankheit zu überzeugen.

    Seither hat sie alles in ihrem Leben umgekrempelt:

    biologisches Obst und Gemüse, kein Nikotin, keinen Alkohol, keine Milchprodukte, aber biologische Soja-Produkte, ergänzend dazu Cocos-Öl, Hanföl und -samen, etc., Vermeidung jeglicher Aufregung und Überanstrengung, Trennung von negativen Freunden, viel Schlaf, wenig TV, Lesen, Meditationsübungen, Sport in einem Fitness-Studio + Chi Gong und Pilati mehrmals in der Woche, Sonne wenn möglich, da sie einen starken Vitamin D Mangel hat und SICH DER SCHÖPFUNG ANVERTRAUEN.

    Ich danke Ihnen nochmals für Ihre ermutigende Haltung gegenüber dieser Krankheit und teile mit Ihnen die Meinung, dass diese Krankheit nicht tausend Gesichter hat, sondern, dass eine Vielzahl an Ursachen zu dieser Manifestation, die sich MS nennt, führt.

    Mit lieben Grüßen und weiterhin Erfolg mit Ihrer Haltung gegenüber Ihrer MS verbleibe ich eine von Ihnen Ermutigte
    AC

  15. A C sagt:

    „MS für Anfänger“

    Lieber Herr Böttcher,

    ich hätte gerne dieses Buch für meine Tochter gekauft, aber gibt es noch eine andere Möglichkeit als „Amazon“?

    Ihre „Quintessenzen“ bin ich dabei zu lesen und danke Ihnen, denn Sie bringen es auf’s Papier, was viele von uns, auch ich, ahn(t)en, aber oft nicht auf den Punkt bringen können. Ich nenne Ihre Zeilen, klare Verhältnisse schaffen, weg von dieser Massenverblödung und Entmündigung, die uns unseres wahren Ichs beraubt.

    Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass es Ihnen weiterhin gut geht.

    Mit Grüßen, die aus meinem Herzen kommen

    A C

    • Sven Böttcher sagt:

      Liebe(r?) AC,

      es gibt ab Ende April endlich auch das echte Buch ohne e- und amazon, also „Diagnose unheilbar, Therapie selbstbestimmt“ (Ludwig Verlag). „MS für Anfänger“ bildet in aktualisierter Form den ersten Teil des Buches, die 280 zusätzlichen Seiten danach vertiefen das in der „Anfänger“-Form Gesagte.

      Herzlich
      SB

  16. Inga R. sagt:

    Lieber Herr Böttcher,

    ich bin eine von denen, die mit der Krankheit lebt, ihren Job weiter macht und sich nirgendwo gemeldet hat, in keiner Selbsthilfegruppe sitzen möchte und lieber selbst an sich herumexperimentiert. Ich habe Sie im Fernsehen gesehen und war soo begeistert! Danke, Danke, Danke für ihr Werk „MS für Anfänger“! Danke für Ihr gesellschaftliches Engagement. Ich bin unendlich gerührt. Sie haben mir und tausenden aus dem Herzen gesprochen.
    Ich habe 2010 die Diagnose einer „primär progrediente MS“ bekommen (fing meiner Meinung alles nach einer Windpockenerkrankung 2003 an, begann konkret 2005 mit ersten Gangstörungen). Da laut Schulmedizinern hierfür kein Mittel hilft außer Krankengymnastik (Cortison wird zwar gegeben, aber alle geben zu, dass es nur wenig hilft) konnte ich mich als Homöopathie- und Naturheilmittelnehmerin um Angebote schwerer Medikamente herummogeln und gleich auf die Suche nach Alternativen gehen (was aber nur ging, weil ich Schulden gemacht habe, da Alternativmedizin ja auch richtig kostet).
    Dank Ihrer Ernährungstipps (keine Milch, Getreide, etc) haben sich meine sehr unangenehmen Spasmen komplett verabschiedet!! Ebenfalls habe ich wieder mehr Energie und liege nicht alle zwei Stunden im Bett zum Ausruhen.
    Von mir für Ihre Sammlung alles, was mir geholfen hat:
    In akuten Fällen:
    Jin shin Jutzu (man legt sich selbst an gewissen Punkten die Finger/Hände auf, das bekommt man auch hin, wenn man sich kaum rühren kann)
    -Curcuma,
    -Weihrauch,
    -Phlogenzym (würde ich jetzt nicht mehr nehmen, weil aus Schweinepangreas, es gibt die aber auch aus Ananas)
    -Akkupunktur,
    -Homöopathie (verschiedenen Heilpraktiker testen, bis es hilft)gute Kombipräparatee haben die von „Wala“
    -!!!Osteopathie
    Allgemein:
    -Singen
    -Klavierspielen
    -Tanzen
    -Sich „freuen“ und „Lachen“ , also alles schöne, wie gute Theateraufführungen, gute Filme, gute Intervies, witzige Videoclips in Youtube,

    Ganz, ganz liebe Grüße, viel, viel Kraft, Energie und Inspiration für Ihre weitere Arbeit und die Multiplikation Ihrer wunderbaren Erkenntnisse
    Danke, dass es Sie gibt!!!!!

    Inga R.

  17. Pingback: Warum ich das neue Buch von Bestsellerautor Sven Böttcher nicht verlose (obwohl es toll ist) | Minimedi.de

  18. Elena sagt:

    Lieber Herr Böttcher,

    hiermit möchte ich mich bei Ihnen für das Mut machende Buch bedanken. Ich möchte nur Folgendes ergänzen:
    Es ist sehr wichtig grünes Blattgemüse zu essen, am besten in Form von grünen Smoothies. Dazu gibt es die Bücher von Viktoria Boutenko. Seitdem ich viel Rohkost in meinen Ernährungsplan integriert habe, habe ich viel mehr Energie. Die Smoothies sind nur ein Teil davon.
    Ich habe seit 7 Jahren die langsam progrediente MS, die schon gewisse Schäden (Taubheit + Blasenprobleme + Muskelschwäche) eingerichtet hat, aber ich das Gefühl habe, sie zum Stillstand gebracht zu haben. Und das nur mit adequater Ernährung + Yoga + Ayurveda + Sport (Fitness).
    Ansonsten habe ich eine Frage.
    Dazu noch zwei Sätze.
    Da ich die MS erst nach einer Tatanus-Impfung bekam, die Quecksilber (Thiomersal) enthaltete, habe ich den Veradcht, dass der Quecksilber der eigentliche Auslöser war. Ausserdem habe ich noch Amalgam im Mund. Da bei Ihnen die MS nach einer Vergiftung ausgebrochen ist, möchte ich wissen, welcher Arzt dies entdeckte, bzw. können Sie mir einen Mediziner empfehlen, der Erfahrung mit solchen Fällen hat? Ich habe beschlossen das Amalgam zu entfernen und danach auszuleiten. Vielen Dank im Voraus!

    Mit herzlichen Grüßen,
    Elena

    • Sven Böttcher sagt:

      Bedaure, ich verstehe zu wenig von Amalgam – entnehme aber den Büchern von Dr. Mutter und den Zuschriften vieler, dass Sie garantiert einen fachkundigen Zahnarzt brauchen (und die richtigen „Chemikalien“, um das Amalgam danach loszuwerden. Alphaliponsäure empfiehlt sich dabei allerdings NICHT (anders als bei gewissen anderen Vergiftungen).
      Herzlich
      SB

  19. Christine sagt:

    Hallo Herr Böttcher,

    vielen Dank für die Infos. Ich werde mich hier noch weiter durchlesen. Im TV waren Sie schon oft zu sehen und ich finde Ihren Weg sehr bemerkenswert.
    Klar mache ich mir dazu auch kritische Gedanken, da ich in meiner bis jetzt 28 jährigen MS Karriere 13 Jahre Ruhe hatte und gut und normal leben konnte ohne nur dran zu denken.
    Für mich ist erst einmal die Frage entscheidend: Wie lange ist die jeweilige Person schon dabei… Wenn es nur 2, 3 Jahe sind, dann ist es schon nicht mehr relevant für mich, da sich in den ersten Jahren meist alles zurückbildet.
    Eine Basistherapie habe ich noch nie gemacht und lehne diese generell ab, außerdem lebe ich normal gesund. Wenn durch die Umstellung der Ernährung alles gut werden würde, dann wäre ich sofort dabei… 😉 aber so einfach ist das leider nicht.
    Schönen Abend, Gruß Christine

  20. Bettina sagt:

    Lieber Herr Böttcher,
    ich habe Sie zum ersten mal bei Bettina Böttinger im WDR gesehen und mir direkt Ihre Quintessenzen bestellt. Und ich lese immer wieder darin. Ihre Töchter haben großes Glück. Mir hat leider niemand so schöne und liebe Gedanken mit auf den Weg gegeben. Deshalb meinen herzlichen Dank für dieses wunderschöne Buch und auch alle weiteren Info’s zur MS. Bei mir wurde 2011 MS diagnostiziert, nach einer Sehnerventzündung. Und ich habe alles, was Sie und die anderen so geschrieben haben, auch erlebt. Die Wahl zwischen Pest und Cholera: Ich habe mich für die Basistherapie mit AVONEX entschieden, aber nur, weil der Druck seitens der Ärzte und Familie zu hoch war, um mich dagegen wehren zu können. Ich war in einer extrem schlechten psychischen Verfassung. Leider nehme ich es immer noch – denn ich habe einfach nicht den Mut, es abzusetzen. Nun habe ich eine Messung der Nervenbahnen machen lassen und die Ergebnisse waren nicht so gut – verlangsamte Reaktion, glaub‘ ich. Nun will der Neurologe unbedingt, dass ich ein MRT machen lasse – zumindest dagegen habe ich mich bislang wehren können, weil ich einfach keinen Sinn darin sehe – aber der Neurologe schon, denn so habe ich ja früh genug die Möglichkeit, mit einem höher dosierten Medikament das schlimmste zu verhindern oder zumindest heraus zu zögern. (Haha!) Ich bin es so leid, dagegen anzukämpfen und ich habe auch keinerlei Unterstützung seitens Familie oder Freunden…was ich denen, im Gegensatz zu dem Neurologen auch nicht vorwerfen kann. Ich weiss nicht, was das richtige ist und habe einfach nur Angst. Das wird wohl mein größtes Problem sein, die Angst, die Sorgen, sprich: die Psyche. Umso mehr bewunder‘ ich Sie und alle anderen, die so stark und selbstbewusst sind, sich trotz dieser Krankheit zu behaupten und Ihren eigenen Weg zu gehen. Was sicher nicht leicht ist und auch viel Kraft kostet. Deshalb nochmals, vielen Dank und Herzliche Grüße
    Bettina

    • Claudia sagt:

      Liebe Bettina,
      ich weiß genau, von welcher Angst Sie schreiben. Schon lange bin ich sehr skeptisch, was die Langzeittherapien betrifft. Und doch bin ich 2x eingeknickt, und habe Copaxone gestartet, und 2x wieder abgebrochen, weil mein Körper rebellierte.
      Vor allem rebelliert er aber gegen das Kortison: bei mir krampfen bei der intravenösen Gabe die Nieren/?Nebenieren? (=kein Arzt kann/will mir das erklären!) und mein Kreislauf kollabiert.
      Das Schlimmste allerdings sind die Wochen danach. Bestenfalls bildet sich der Schub zurück, aber ich habe jedes Mal (!) Wochen der völligen Erschöpfung und psychischen Nacht zu durchlaufen.
      Dann endlich stieß ich auf den genialen Sven Böttcherund las endlich gut formuliert und vortrefflich begründet, was die ganze Zeit mein Bauchgefühl mir zuwisperte, aber bislang von mir kalt ignoriert wurde.
      Und was passiert?
      Just als ich vehement und konsequent mir vornahm, mir in keinem Fall mehr Kortsion geben zu lassen, kam (just in den letzten Wochen) mein schlimmster Schub.
      Die ersten Tagen konnte ich die Angst niederkämpfen, aber dann brodelte sie immer wieder hoch: „Was mache ich da? – Bin ich total lebensmüde? – Selbst wenn das Kortison nicht sonderlich hilft und es mir danach beschissen geht, so hätte ich doch alles getan, um nicht so behindert zu bleiben?“

      Nun, das ist jetzt knapp vier Wochen her und die Finger sind nach wie vor tumb und taub. Das Tippen hier ist die reinste Kopfakrobatik und dauert ewig. (Mittlerweile sitze ich schon eine Stunde an diesem Eintrag…)
      „Das Korsett“ (kalt und taub) ist nach wie vor um meine Rippen geschnürt. Allerdings kann ich wieder alleine gehen ohne wegzukippen. Nicht schnell und schon gar nicht lange. Aber das ist doch mal was. OHNE Kortison.

      Und trotz all dem weiß mein Bauch, dass es richtig ist.
      Mein Kopf terrorisiert mich nach wie vor, ich sei völlig verrückt und mutwillig.
      Mein Mann hat die letzten Wochen auch eine harte Zeit hinter sich und wäre um einiges beruhigter gewesen, wenn ich mir die 3×1.000 beim Neuro geholt hätte.
      Aber ich weiß, dass es richtig ist, dass ich das Kortison weglasse, und sitze weiterhin meine Ängste und die meines Mannes aus. Und bitte nicht doof grinsen, aber es hilft mir sehr, wenn die Angst mich überschwemmt, im „Diagnose unheibar, Therapie selbstbestimmt“ zu blättern und zu schmökern.
      Das hilft ungemein!!! 1000Dank nicht nur dafür, lieber Sven Böttcher!!

      Liebe Bettina, warum ich hier überhaupt mit den Tasten herumwurstel:
      haben Sie Geduld mit sich selber und grämen Sie sich nicht, dass Sie der Angst nachgeben!!!
      Wir „Genervten“ sollten sanft und geduldig mit uns selber sein. Zumindest ist das meine große Aufgabe, denn ich peitsche mich immerzu und habe mit mir selber kaum Geduld. Also nehme ich es als Herausforderung an: sanft und geduldig mit mir selber zu sein!!!
      Jeder, der das durchmacht, versteht diese Angst aus dem Tiefsten seines Herzens!!
      Und wie Herr Böttcher immer wieder darlegt: jeder muss seinen ganz persönlichen Weg finden und gehen.
      Also ehren Sie Ihre Entscheidungen und lassen sich selber Ruhe und Liebe von Mal zu Mal zu prüfen, wie Sie weitervorgehen.
      Ich wünschen Ihnen & uns allen alles erdenklich Gute!!

      Herzlichste Grüße
      Claudia

      • Bettina sagt:

        Liebe Claudia,
        Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre liebe Antwort bedanken. Was Sie über sich geschrieben haben und wie sehr es Sie angestrengt haben muss, hat mich tief berührt.
        Ich habe mich noch nie auf diese Art (in einem Blog) geäußert und war deswegen über Ihre Reaktion total überrascht.
        Zumal ich direkt von meinem Hausarzt kam, als ich ihren Eintrag gelesen habe. Er sagte: “ ich verstehe nicht, warum eine junge Frau jede Hilfe, die ihr die Schulmedizin bietet, so vehement ablehnt, ich an ihrer Stelle usw…“ Da wird das ganze Dilemma wieder deutlich: Ich erhoffe mir von einem Schulmediziner, dass er mir hilft- was er auch möchte, mit seinen schulmedizinischen Möglichkeiten – die ich aber ablehne. Bisher nehme ich ja noch Avonex und es hat auch eine tolle Wirkung: Depressionen, immerhin… Kann ich ja was gegen nehmen… Ich arbeite daran bzw, an mir, den Mut aufzubringen, es wegzulassen. Ich habe nun „Diagnose unheilbar, Therapie selbstbestimmt“ vor mir liegen, was sicher, neben Ihrer lieben Antwort, dazu beitragen wird.

        Eine Frage habe ich noch, vielleicht kennt sich jemand aus der mitliest: Ich habe, seit ich denken kann, den berühmten Reizdarm, weil ich, wie mir diverse Schulmediziner erklärten, der Typ dafür sei. Nun war ich bei einer Heilpraktikerin und wir haben zur Darmanalyse eine Stuhlprobe ins Labor geschickt. Danach habe ich zu wenig Milchsäurebakterien und mir wurde „probiocult“ empfohlen. Das würde dann ja auch wieder meine Darmflora manipulieren, evtl. negativ. Sollte man da besser die Finger von lassen?

        Aber zurück zu Ihnen, liebe Claudia. Sie haben mir und ich denke uns allen, die wir in dieser Situation sind, sehr viel Mut gemacht. Ich kann leider nicht wirklich etwas Nützliches beitragen, denn ich habe außer Fragen und Sorgen leider nichts anzubieten. Deswegen hoffe ich, es ist ok, wenn ich mich hier nochmal melde.

        Liebe Claudia! Ich danke Ihnen von Herzen und ich wünsche Ihnen viel Mut, Kraft und alles erdenklich Gute auf Ihrem Weg.
        Fühlen Sie sich ganz fest von mir gedrückt.
        Bettina

  21. Bärbel sagt:

    Lieber Sven Böttcher,
    bei mir (59) wurde erst vor 2 Jahren MS diagnostiziert. Es handelt sich um einen eher milderen Schubverlauf mit relativ großen Abständen (vermutlicher Beginn bereits 1982 – Augen). Aus diesem Grunde wurde wohl auch nie richtig untersucht. Nachdem ich ein Jahr lang von Arzt zu Arzt gerannt bin, der dann mehr zufällig gestellten Diagnose und einer kurz zuvor verordneten psychosomatischen Reha (da mir niemand glauben wollte), habe ich meine Ernährung umgestellt, walke, mache Yoga usw. Nur mit der so außerordentlich wichtigen inneren Ruhe hapert es immer wieder mal. Ich spritze nicht und nehme keine chem. Medikamente! Ich bekomme unterschiedliche homöop. Tropfen, die hilfreich sind.
    Aber unterstützt und Mut gemacht hat mir der Kontakt mit Ihnen, Ihr Buch Quintessenzen, die Fernseh-Interviews mit Ihnen und insbesondere Ihr Text ‚MS für Anfänger …‘.
    Derzeit ‚kippt‘ meine Einstellung wieder, denn ich war vor einigen Tagen bei meiner Neurologin (Empfehlung eines erneuten MRTs, um zu schauen, ob es neue Entzündungsherde gibt, Basistherapie, weil das eigene Immunsystem die Myelinschicht zerstört, usw. und zuguterletzt die Worte „was wollen Sie dann eigentlich hier?“). Danach ging es mir seelisch und körperlich – schlecht. U.a. hatte ich wieder Taubheitsgefühle und Schmerzen auf der linken Gesichtshälfte. Zudem kam nach langer Zeit die Angst in mir hoch, ob es möglicherweise doch eine Fehlentscheidung sein könnte, die sog. Basistherapie so vehement abzulehnen. Wie auch Martina Hendrikson schreibt – ich nehme mir dann Ihren Text ‚MS für Anfänger‘ (bin aber erst heute drauf gekommen), um eine Bestätigung zu bekommen, dass mein Weg der für mich richtige ist. Es ist wichtig, immer wieder aufzustehen und sich nicht von den Ärzten beeinflussen zu lassen, diese „Gifte“ zu spritzen.
    Ich kann nur unterstreichen, dass man/frau lernen sollte, auf die Warnungen des Körpers zu achten. Kein seelischer Stress, Ruhephasen einlegen, Bewegung an frischer Luft und Ängste ablegen sowie sich von den Menschen distanzieren, die nicht gut für einen sind.
    Ihnen wünsche ich weiterhin Mut und Elan bei Ihrer Arbeit, die ganz offensichtlich vielen Menschen eine Orientierung und damit Hilfe bietet.
    Und für Sie ganz persönlich soviel Gesundheit wie irgend möglich!
    Herzliche Grüße
    Bärbel

  22. Tina sagt:

    Hallo zusammen,
    ich weiss seit Dezember 2014, dass ich MS habe nach einer langen Suche seitens der Ärzte, woher meine Taubheitsgefühle in Beinen und Händen wohl kommen. Letztendlich habe ich meine Diagnose fast selbst organisiert, dadurch, dass ich auf ein MRT der BWS bestanden habe. Man hat bei mir nämlich immer nur im Kopf nach Herden geschaut.
    Mein erster Impuls, den ich hatte, nachdem ich die Diagnose durch eine Lumbalpunktion bestätigt bekam, war mal nachzugoogeln, ob Amalgam dafür verantwortlich sein könnte. Prompt hab ich ganz viel darüber gefunden. Des weiteren hatte ich dann an Weihnachten beim Besuch meiner Schwester ein Buch von ihr in die Hand bekommen, wo es um Weizen und glutenreiche Getreidesorten geht, welche Wirkungen diese auf unseren Körper haben etc. Das war dann das erste, das ich machen konnte. Komplett meine Ernährung umstellen, vieles habe ich instinktiv richtig gemacht, ohne vorher nachgelesen zu haben. So z.B. Milchprodukte weglassen, kein Fleisch (wenn dann selten und nur Bio), wenig oder kein Zucker. Anfangs lebte ich sogar vegan, mittlerweile habe ich aber gemerkt, dass mein Körper schon auch wieder Eier und ab und zu auch Fleisch braucht.
    Mein Amalgam habe ich mittlerweile von einem ganzheitlichen Zahnarzt mit Ausleitung der Giftstoffe entfernen lassen.
    Bei einem Heilpraktiker, der mein Blut durch Dunkelfeldblutanalyse untersuchte kam dann auch heraus, dass ich hochgradig schwermetallbelastet war (jetzt ist schon besser) und ausserdem unter einer Mitochondriopathie leide. Die Zellen sind nicht optimal mit Sauerstoff versorgt. Dafür bekomme ich jetzt regelmässig Infusionen nach Kremer.
    Seit Dezember hatte ich keinen Schub. Meine innere Stimme hat mir von Anfang an gesagt, dass es möglich ist, sich selbst zu heilen. Schulmedizin heisst für mich Aufgeben. Es muss Ursachen geben und wie Herr Böttcher sagt, muss jeder herausfinden, was für ihn die Ursachen sind. Die Psyche spielt meiner Meinung nach eine sehr grosse Rolle. Bei dieser Krankheit richtet sich der Körper gegen sich selbst. Warum macht der das wohl? Entweder als Warnzeichen, dass man langsamer machen soll und sich schonen oder es ist vielleicht wirklich eine Autoagression, dass man seine Wut und Schmerzen gegen sich selbst richtet. Ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht, dass es bei mir ein bisschen so ist, dass ich meine Krankheit ein bisschen als Feind sehe, obwohl ich ihr einen Namen gegeben habe (Mona Sophie) und mit ihr spreche, wenn ich meine, dass sie sich meldet. Letztendlich muss man doch ganz genau hinschauen, ob man wirklich liebevoll mit sich und seinem Körper umgeht.
    Gestern war ich seit Dezember nochmals im MRT und habe die Zeit genutzt um zu meditieren, mit meinem Körper zu sprechen. Ich sagte ihm, dass ich ihn liebe, dass ich mich liebe, wir ein Team sind und ich zu ihm stehen werde, egal was bei den Bildern herauskommt.
    In dem Moment wurde mir bewusst, wie unheimlich wichtig es ist, dass man Freund mit seinem Körper und mit sich selbst wird. Dazu kann auch gehören, dass man man sanft in den Spiegel schaut, sich über die Wangen streichelt oder sich gedanklich liebevoll selbst in den Arm nimmt, mit allen Schwächen, seelischen wie körperlichen.
    Die Art, so mit der Krankheit umzugehen, dass man etwas für sich selbst unternimmt, seine Krankheit selbst in die Hand nimmt, das ist es meiner Meinung nach, was einem hauptsächlich gesund werden lässt.
    Was vielleicht in dem Zusammenhang auch interessant für euch wäre, ist das Thema „Epigenetik“. Wie das denken und fühlen Einfluss auf unsere Zellen hat.
    Verliert nie den Glauben an euch und versucht in euch hineinzuhören. Im Inneren wisst ihr, was ihr braucht. Lasst Euch nicht entmutigen von irgendwelchen Ärzten. Es ist EUER Körper, ihr habt es in der Hand.
    Ganz liebe Grüsse
    Tina

  23. Pingback: Multiple Sklerose Ernährung

  24. M. J. sagt:

    Lieber Herr Böttcher, mein Mann sah Sie in „Planet Wissen“ und war begeistert. Ich lag zu dieser Zeit im Krankenhaus. Man hat mal wieder „gesucht“ und ist nicht fündig geworden. Ich kann Sie nur beglückwünschen zu dem Mut zur Veröffentlichung Ihres Buches. Ohne von Ihnen zu wissen, habe ich mich vor einem halben Jahr zur „Lebensänderung“ entschieden. Meine Diagnose MS bekam ich mehr durch Zufall 2004. Obwohl man mir sagte, die MS sei Anfang der 90er aufgetreten, ging es mir meistens gut. Da ich beruflich sehr angespannt war, mit etlichen familiären und geschäftlichen Dingen, lautete damals die ärztliche Diagnose 1992: „Ausgebrannt“. Behandelt wurde ich mit Ludiomil, Imap und anderen Antidepressiva. Als 2004 endlich, bei einer Kopf-OP, MS diagnostiziert wurde, war ich zunächst froh, endlich zu wissen, wer mein Feind ist, der Seh- und Gangstörungen verursacht. Es folgten Behandlungen mit Cortison und Basis Avonex. Frühling-, Herbst- und Winter- Schübe sowie ein immer mehr schwindendes Kraftvermögen. Genau die Angst, die Sie beschreiben, ließ mich zu der Erkenntnis kommen, das es erst mit der ständigen Behandlung durch Avonex immer mehr „bergab“ ging mit mir. 2014 im Februar das Umsteigen auf TECFIDERA machte mich dann total fertig. 2 x Absetzen wegen Magen-Darm-Problemen. Nachdem ich für mich beschlossen hatte, NICHTS mehr zu nehmen, meine Ernährung umzustellen, Sport im Rahmen meiner Möglichkeiten zu machen und jeden Tag so anzunehmen, wie er ist, geht es mir viel besser. Keine Schubanzeichen. Nur MS-Ticks (schlechter sehen, müde, schlechter laufen) die täglich variieren, aber kein „Krankgefühl“. Natürlich musste ich mir einen neuen Neurologen suchen. Meine langjährige Ärztin lehnte die Verantwortung ab. Ich kann Ihre These nur bestätigen. Mein Glaube an meine Selbstheilungskräfte ist bestärkt. Ich danke Ihnen für Ihre Veröffentlichung und weiß nun, das ich KEIN Spinner bin, der sich seine Besserung einbildet.
    Ganz viel Glück und Gesundheit wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie
    Danke, M. J.

  25. Elke sagt:

    Hallo Sven,
    erst einmal vielen Dank für MS für Anfänger!
    Eine Frage habe ich da noch: Wozu denn die Kohletabletten? Grübel…
    Alles Gute
    Elke

    Eilt nicht, denn ich beschäftige mich jetzt mit dem tieferen Sinn des Labenz, manchmal lache ich so arg, dass mir der Bauch weh tut. Deswegen die Kohletabletten?

    • Sven Böttcher sagt:

      Hallo Elke,

      Eilt nicht, denn ich beschäftige mich jetzt mit dem tieferen Sinn des Labenz, manchmal lache ich so arg, dass mir der Bauch weh tut. Deswegen die Kohletabletten?

      Nein, die Pillen helfen nicht gegen Bauchweh vom Lachen, auch nicht gegen Lachkrämpfe. Auf der Empfehlungsliste stehen sie, weil die Kaffekohle Schadstoffe im Darm bindet – und der Zusammenhang zwischen MS und Darmflora ja inzwischen auch von Forschern gesehen wird (von Neurologen wohl erst ab 2025). Anno hatte dazu auf life-sms kürzlich was gebloggt (https://lifesms.wordpress.com/tag/darmflora/), die Details finden sich auf lsms.info im Faktenblatt oder in „Diagnose …“
      Herzlich
      S.

  26. Christian sagt:

    Hallo Herr Böttcher,
    Auf Seite 30 Ihrer Ausführungen fehlt mir zum Thema D3 die parallele Einnahme des Vitamins K2(MK7), das das Calcium an die Orte befördert, wo es hin soll, und nicht zu allem Überfluss noch zu Artherosklerose führt.
    Außerdem halte ich die Dosierung für – Sie hören richtig – viel zu niedrig. Ich nehme wegen einer Schuppenflechte (ich habe keine MS) 15.000 I. E. pro Tag, um auf einen Spiegel von wenigstens 60 Mikrogramm/Liter zu kommen. (Berechnungsgrundlage: Zielwert/Istwert x Körpergewicht/70 x 10.000, das dann 10 Tage lang, danach nur noch Erhaltungsdosis oder ab in die Sonne). Hierzu gibt es genügend Hinweise im Netz, angeführt von dem Pharmakrieger Robert Franz (youtube/D3).
    Dann noch: Der Hinweis auf Seite 50, auf das Wort „nicht“ zu verzichten, wird mit der Überschrift auf Seite 51 pulverisiert.
    Für Kleinkarierte: Auf Seite 49 nehmen Sie sich mit einem „(“ über Quarkmenschen zurück, gönnen diesem aber nicht seinen Finalisierer „)“. Kein Ying ohne Yang.
    Gutes Leben!

  27. Christian sagt:

    …falls das doch noch jemand aus Versehen liest, muss ich die D3 Berechnungsformel korrigieren: Zielwert – Istwert x Körpergewicht/70 x 10.000…Das Zentrum- der Gesundheit.de berichtet von Erfolgen bei durchschnittlich 14.000 i.E täglich.

    • Sven Böttcher sagt:

      Hierzu gibt es genügend Hinweise im Netz, angeführt von dem Pharmakrieger Robert Franz (youtube/D3).

      Die Dosierungsdetails lassen sich trefflich hin- und herdebattieren, Ihr Hinweis auf K2 erscheint mir grundsätzlich berechtigt – aber ich darf mir den Hinweis gestatten, dass wir auf lsms.info sehr ausführlich über die Wirkung von D3 und Sonne informieren. Darauf weise ich ja auch hin, sowohl im Kurztext, auf den Sie sich beziehen, als auch auf den vertiefenden 340 Seiten.
      Herzlich
      SB
      (im Winter mit 10.000 iE Erhaltungsdosis)

  28. Christian sagt:

    Vielen Dank,
    Ich gestatte und bitte, meine Unaufmerksamkeit zu entschuldigen.
    Alles Gute.

  29. Petra sagt:

    Hallo, ich ernähre mich seit ca 2 Jahren glutenfrei (wegen MS). Da ich leicht abnehme, habe ich viele Reisprodukte gegessen. Dann wurde bei einer Laboruntersuchung festgestellt, dass ich sehr hohe Arsenwerte habe. Musste dann eine Entgiftung machen. Möchte nur warnen vor allzu viel Reis, denn der ist stark arsenbelastet, und Reis ist in allen glutenfreien Backwaren …
    Passt auf euch auf!

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