Schreckenskindliteratur, notwendige

Apropos Armbrust (siehe eben) (Spoiler): Lionel Shrivers von mir mehrfach hochgelobter Roman Dieses Leben, das wir haben (So Much for That) klettert ja nun Gottlob auch in den deutschen Bestsellerlisten Richtung angemessener Position, also 1, aber dabei will ich doch den Hinweis auf Shrivers ebenfalls großartiges Vorvorgängerwerk nicht vergessen: Wir müssen über Kevin reden ist zwar ungefähr 100 Seiten zu lang geraten, aber mehr ist daran tatsächlich nicht auszusetzen. Der Rest ist schockierend originell, und wer mehr Inhaltsangabe und Spoiler braucht, findet die zuverlässig im Hobby-Rezensenten*-Amazon-Universum.

Lionel Shriver / Dieses Leben, das wir haben (Piper 2011, dt. von Monika Schmalz, 544 S., 19,95 €)
Lionel Shriver / Wir müssen über Kevin reden (List 2006, dt. von Gesine Strempel und Christine Frick-Gerke, 560 S., HC nur noch antiquarisch, TB für 9,95 € bei Ullstein).
* Nur: Vorsicht bei den verblüffend vielen, die ihre ungeheuer maßgeblichen Besprechungen mit meist zirka diesen Worten beginnen: „Das Buch ist so gut/schlecht, dass ich jetzt doch mal eine Rezession schreiben muss.“
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