9/11 (unverändert)

Natürlich gibt es Menschen, die an die offizielle Version wirklich glauben. Es gibt ja auch Menschen, die glauben, dass das „Goldene Frauenechokammerblatt“ ein pikantes Exklusiv-Interview mit Sandra Bullock führt. Oder („nächste Woche!“) eins mit Schumi. Niemand bestreitet, dass es wirklich dumme Menschen gibt. Einigen wir uns auf 30%?

Ein Gutteil der nächsten 50%, ausgestattet mit mittelmäßig viel Gehirn, glaubt die offizielle Version nicht wirklich, hat aber gute Gründe, diese entweder von vornherein nicht in Frage zu stellen oder, sofern er/sie das doch kurz mal getan hat, den eigenen Verdacht nicht allzu laut zu kommunizieren, dass die 9/11-Legende wohl, doch, eben das ist: Eine Legende.

Der ideale Mittelbegabte aber geht „da“ lieber von vornherein gar nicht erst ran, weil er ahnt, dass ihn nichts Gutes erwartet: Nämlich Erkenntnisse, die ihn in schwere kognitive Dissonanz versetzen würden, und wer braucht so was? Das Leben ist ja wohl schwer genug zwischen Kita und Biomarkt, stressigem Job und Tesla-Prospekt.

Die verbleibenden 20% Hochbegabten wissen hingegen ganz genau, was sich am 9/11 nicht ereignet hat und dass die die offizielle Verschwörungstheorie von „Osama und den 19 Räubern“ vollständig widerlegt vom Tisch ist. Mitten drauf verbleiben indes einige weitere Theorien, die nun erörtert werden müssten. Dies hätte höchst seriös und sachlich zu geschehen, nur deutet leider alles darauf hin, dass hernach wahlweise die Theorie „LIHOP“ (let in happen on purpose) oder MIHOP (make it happen on purpose) nicht mehr als Theorie dastünden, sondern als Wahrheit.

Wer also seine Marmeln halbwegs beisammen hat (und das haben die 20%), hat diese Erkenntnis bereits gewonnen und sich schweren Herzens damit arrangiert, dass 9/11 wohl so oder so, Lihop oder Mihop, unter den gegebenen geopolitischen Umständen „richtig“ war, iSv unvermeidlich und in unserem gemeinsamen Interesse. Dazu allerdings schweigt man doch besser, denn andernfalls besteht ja die Gefahr, dass die 80% weniger Weitsichtigen auf falsche Gedanken kommen. Das Handeln der 20% zeugt also von  Verantwortungsbewusstsein.

Mathias Bröckers’ und „CCW“s Buch von 2011 ist bis heute wenig hinzuzufügen, allenfalls müssten wir bei einer Neuauflage Judy Wood noch etwas gebührender würdigen und das von Elias Davidsson entdeckte Puzzlestück geeignet einfügen. Es bleibt aber bei meiner Einschätzung im damaligen Nachwort, dass Dick Cheney keinen Prozess verdient hat, sondern ein Denkmal. Denn so weit ich mich mit Denkmälern auskenne, erreichtet man die in unseren Regionen für Leute, die im Interesse der Allgemeinheit gehandelt haben, und das scheint mir hier zweifelsfrei gegeben. (Aber natürlich plädiere ich nicht Cheney-Denkmal außerhalb der USA oder von Europa, das wäre ja nun wirklich weltfremd).

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