Zynbrita & Co.

… nachgereicht, schon Schnee von gestern incl. einiger Todesopfer, dennoch nicht egal, weil der von Kontraste im April dokumentierte Fall zeigt, wie hilfreich „Anwendungsbeobachtungen“ sind. Wenn auch nicht unbedingt für den Patienten.

Der Gesundheitsminister ist natürlich trotzdem voll dafür, und falls irgendwer die Abmoderation des Kontraste-Beitrages nicht richtig versteht: Natürlich kann man keinem Arzt irgendwas vorwerfen, der seine CIS-Patienten mit monoklonalen Antikörpern behandelt. Auch wenn die dann sterben. Es gibt ja eine neurologische Leitlinie, und an die hat man sich zu halten. (Weshalb die Leitlinie von unabhängigen Betrachtern als „verheerend“ eingestuft wird, erläutere ich gelegentlich noch mal en detail, das Kapitel ist ja fast fertig …). Der Kontraste-Beitrag diene also lediglich als kleine Hilfe für all jene, die mich mailisch fragen, ob sie „das“ (diverse hippe Medikamentennamen einsetzen) nun machen sollen oder nicht, also beim „klinisch isolierten Syndrom“ sofort mit Zynbrita und Co. loslegen, wie von den Neurologen dringend empfohlen.

Ich kann das nicht beantworten, ich bin ja kein Arzt. Aber es verbietet einem ja (noch) keiner, sich zu informieren und gegebenenfalls was total Verwegenes zu machen.

 

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