VG ohne Worte (Künstlerdämmerung #27)

Eine ganze Million Urhebergeld ausgeben, um zu verhindern, dass die Urheber bekommen, was ihnen zusteht – das ist schon höhere Sabotagekunst. (Die naheliegende Zukunftskunst wird für Verleger und die angebliche Urhebervereinigung VGW darin bestehen, dieses lästige Gesetz umzuschreiben, nachdem sich nun ja sogar der BGH unbelehrbar auf Schöpfers Seite geschlagen hatte. So weit kam´s noch! Aber das kommt nie wieder!)

Traurig, aber herrlich zusammengefasst von Stefan Niggemeier drüben bei den Übermedien.

P.S.: Proteste gegen die Urheberausbeutung werden auf ganzer Linie ausbleiben. Buchverbraucher sind ja nicht sensibler als Jeans- oder Kaffeeverbraucher, wieso sollen die sich 2 Sekunden Gedanken darüber machen, wer ihre Bohnen näht oder sich ihren Kaffee ausdenkt? Und die Autoren selber? Ja, den möcht ich sehen, der da auf die Barrikaden geht! Kläger Martin Vogel aber sei hiermit eine virtuelle Tapferkeitsmedaille spendiert, aus echtem Gold, am Leinenlesebändchen!

Dieser Beitrag wurde unter Künstlerdämmerung, Romane, Sachbuch veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.