Schweigen im Sumpf

Mein bulgarischer Verlag Millenium befragte mich grad im exklusiven langen Buchzusatz zur „Diagnose …“, ob ich keine Angst hätte wegen meiner prägnanten und schlüssigen Zerlegung der Pharmatätigkeiten in Sachen MS, meine Antwort lautete, logisch, ich hätte keine Angst, weil man ja ein Buch prima totschweigen und dann den Autor ebenso prima getrost leben lassen kann. Davon können erst recht ein sehr lebendiges Lied singen die Autoren von „Patient im VisierCaroline Walter und Bernd Hontschik (Suhrkamp, dringende Leseempfehlung). Und wer´s diesbezüglich ganz kurz, sachlich und grad drum umso finsterer mag, der gönne sich Dr. Jutta Scheiderbauers kurzen Sumpfreisebericht „Betroffen vom MS-Kongress“ und lässt alle Hoffnung auf die deutschen Neurologen fahren.

Aber vielleicht, wer weiß, helfen uns ja demnächst die freundlichen Bulgaren.

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