Urheber auf verlorenem Posten

„Wenn jetzt wirklich das große Verlagssterben einsetzte, wäre das eine bemerkenswerte Ironie: Es würde bedeuten, dass das ganze schöne Geschäft über viele Jahre nur funktionierte, weil Verlage rechtswidrig Geld kassierten, das eigentlich den Urhebern zugestanden hätte.“

Schön gesagt (von Stefan Niggemeier). Wird aber nicht passieren, denn nachdem der BGH jetzt final den ausgebeuteten Autoren Recht gegeben hat, ändern Bertelsmann, Holtzbrinck und Co. halt mittels der ihnen gehörenden großen Koalition binnen 6 Monaten die Gesetze. Danach hat dann ja alles wieder seine Ordnung. (Das Nölen der Verleger und Justiziare hat Stefan Niggemeier aber wirklich schön zusammengefasst, via Übermedien).

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