Kosmischer Stoff

Wer die „Kosmos-A-bis-Atom“-Quintessenz je vertiefen möchte, sei hiermit von meinem alten Freund L. (thx!) mit der Nase auf Brian Greene gestoßen, dessen 2009 erschienenes Buch „Der Stoff, aus dem der Kosmos ist“ ich wegen fehlender Lesebrille immer wieder zurück in den To-Do-Stapel geschoben hatte. Greene war aber unterdessen so nett, seine brillanten Zusammenfassungen aller kosmischen Zusammenhänge in 4 x 60 Dokumentationsminuten zusammenzufassen. Das Ganze ist wirklich elegant und aufwendig gemacht, vermittelt sich vermutlich sogar jüngeren Interessenten als unsereins, und dankenswerterweise spart Greene sich die wirklich harten Nüsse jeweils fürs Ende seiner 4 Kapitel auf. So fällt es einem leichter einzusehen, dass man vermutlich schon längst gestorben und Teil eines schwarzen Loches ist, von dessen Rand die Informationen über das, was man selbst grad für geschehend hält (sich selbst inbegriffen), als Hologramm durch die Raumzeit gestrahlt wird. Wer sich damit herausreden will, wenn er im Kaufhaus stümperhaft klaut, muss sich allerdings von einem nobelpreisverdächtigen Kaufhausdetektiv erwischen lassen.

Brian Greene – Der Stoff, aus dem der Kosmos ist: Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit (Polyband/BVG 2013; 4 x 60 Minuten, DVD ca. 18.99 im Fachhandel)

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