{"id":2444,"date":"2020-05-07T09:32:21","date_gmt":"2020-05-07T09:32:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--erzhler-7wa.net\/?p=2444"},"modified":"2020-05-07T09:32:22","modified_gmt":"2020-05-07T09:32:22","slug":"wer-wenn-nicht-bill","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--erzhler-7wa.net\/?p=2444","title":{"rendered":"Wer, wenn nicht Bill?"},"content":{"rendered":"\n<p>Versuch einer Ehrenrettung.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Arbeitshypothese: Bill Gates strebt die Weltherrschaft nicht allein aus egoistischen Gr\u00fcnden an. Bill Gates mag die Menschheit, aber er geht auch aufgrund der Datenlage davon aus, dass mindestens 75% der Einzelmenschen, der Individuen, gef\u00e4hrlich dumm sind und nicht aufh\u00f6ren werden zu wachsen, alles kahlzufressen und generell immer mehr zu wollen. Kurz: alles zu zerst\u00f6ren und zu vernichten. Die Erde. Uns selbst. Bill wei\u00df: Wir, 7,5 Milliarden, demn\u00e4chst 10, vielleicht 12 oder 18, steuern ungebremst auf einen unbewohnbaren Planeten zu, ob nun wegen 2, 4 Grad oder 8 Grad Erw\u00e4rmung oder \u201enur\u201c wegen ein, zwei Milliarden Fl\u00fcchtlingen aus den zuk\u00fcnftigen D\u00fcrreregionen oder, ebenso wahrscheinlich, weil sich die industriebefeuerten neokapitalistischen Regimes von den USA bis China im Kampf um \u00d6l, Gas und Wasser zeitnah nuklear aneinander verschlucken. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bill Gates m\u00f6chte aber weiterleben. Er m\u00f6chte, dass seine Tochter und sein Sohn weiterleben. Und zwar nicht in einem Bunker, w\u00e4hrend drau\u00dfen, im leeren postnuklearen Winter, niemand mehr ist. Und wenn die Welt sich nicht beherrschen kann, muss sie eben beherrscht werden. Von einem, der sie retten will und kann. Ihm. Wer soll das denn sonst machen, wenn nicht der einflussreichste Mensch der Welt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:right\" class=\"has-small-font-size\">Das einzige, was all die gr\u00f6\u00dften Probleme der Welt verbindet, sind wir. (Mark Manson)<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wissen nicht\nerst seit gestern, dass es 5 vor 12 ist. Wir wussten schon vorgestern, dass es\nso nicht weitergeht. Dass die neoliberale Raubtiervariante des Kapitalismus uns\ndie Erde unter den F\u00fc\u00dfen wegrei\u00dft und wir, wenn wir so weitermachen, zeitnah\nuntergehen. Alles muss sich grundlegend \u00e4ndern, unser Wirtschaften, unser\nVerhalten, wir selbst. Wir wissen aber auch, dass alle Appelle an die Vernunft\nhierbei nichts n\u00fctzen, denn vern\u00fcnftig appelliert wird schon seit den 1970ern,\ngeredet und getagt wird rund um die Uhr, ergebnislos. Nichts \u00e4ndert sich. Wir\nverfeuern weiter alles. Wir nehmen keine R\u00fccksicht. Und unsere\nAtomwaffenarsenale sind nicht kleiner geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um unseren Untergang abzuwenden, k\u00f6nnen wir ganz gewiss nicht darauf hoffen,\ndass Industrie und ganz normale Menschen pl\u00f6tzlich kollektiv aufwachen und sich\nselbst beherrschen. Dass sie das dringend Erforderliche tun, sich einsichtig\nzeigen, ihren Dauerwachstumsirrweg verlassen und global solidarisch werden. Im\nreichen Norden auf ihre Autos verzichten, ihre \u00fcppige Wurstauswahl und ihre\nRenten. Und im verarmtem S\u00fcden nach abgeschlossenem Studium \u2013 zuhause bleiben\nund ihre eigenen W\u00fcsten in bl\u00fchende Landschaften verwandeln, statt\nschnurstracks in den USA oder in Europa Karriere zu machen als Anw\u00e4lte, Banker,\n\u00c4rzte. Bislang gibt es f\u00fcr eine derartige massenhafte Einkehr von Vernunft\nkeinerlei Anzeichen. Im Gegenteil. Gehen wir also davon aus, dass 75% der Menschen bei diesem existenziell\nnotwendigen Verhaltenswandel nicht mitmachen werden. Nicht freiwillig. <\/p>\n\n\n\n<p>Es muss aber sein. Wir m\u00fcssen uns \u00e4ndern. Sonst gehen wir alle drauf. Gehen\nwir davon aus, dass auch Bill Gates das wei\u00df. Wie wir alle. Im Unterschied zu\nuns allen kann er uns aber vor uns selbst retten. <\/p>\n\n\n\n<p>Bill wei\u00df: Wo alle\nvern\u00fcnftigen Appelle nichts n\u00fctzen, braucht es klare Regeln. Gebote und Verbote,\ndie sich auch tats\u00e4chlich durchsetzen lassen. Daher bedarf es zur Rettung der\nWelt nicht nur etlicher Leitplanken, sondern auch geeigneter\nSanktionsm\u00f6glichkeiten. Die Freiheit des Einzelnen ist deshalb zu beschr\u00e4nken,\nund das Einhalten der \u00dcberlebensregeln zwingend kontrollierbar zu gestalten &#8211;\nmittels Bewegungsmelder in jedem K\u00f6rper, Gedankenkontrolle in jedem Browser,\njedem Smartphone. Denn die Freiheit des Einzelnen endet, wo sie das \u00dcberleben\naller anderen gef\u00e4hrdet. <\/p>\n\n\n\n<p>Bill wei\u00df: Freiheit ohne Moral und ohne Bedingung ist t\u00f6dlich. Diese\nFreiheit muss enden. Hierzu sind totale \u00dcberwachung und Kontrolle zwingend\nerforderlich. Nat\u00fcrlich wei\u00df Bill auch, dass die \u00dcberwachung von Blut-,\nBakterien- und Virenwerten allenfalls wertvolle Zusatzinformationen liefern, um\nheranziehende <em>wirklich<\/em> gef\u00e4hrliche Pandemien im Keim ersticken zu k\u00f6nnen,\naber erst recht wei\u00df Bill, dass man gegen Viren wie Corona &nbsp;nicht wirksam impfen <em>kann<\/em>; dazu muss\nman ja nun beileibe kein Mediziner oder Forscher sein, sondern braucht nur ein\nf\u00fcr 30 Sekunden funktionierendes Gehirn. Dass aber viele Menschen offenbar\ntats\u00e4chlich solchen Unsinn glauben, f\u00fchrt uns mitten ins Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>Bill geht\noffenbar davon aus, dass 75-90% der Weltbev\u00f6lkerung unbelehrbar sind, vulgo\nd\u00e4mlich. Daf\u00fcr spricht, dass er mit seinem so erb\u00e4rmlich programmierten Windows\nund Word solchen ungeheuren Erfolg hatte gegen qualitativ weit \u00fcberlegene\nKonkurrenten. Aber Bill hat ja auch noch ein paar andere Erfahrungen gemacht,\npers\u00f6nliche. Er hat ja viel mit Menschen zu tun. Darunter sind viele M\u00e4chtige. Aber\nauch etliche Ohnm\u00e4chtige, die Bill bei seinem Reisen nach Afrika und Asien getroffen\nhat und weiterhin trifft. Wir haben keinen Anlass daran zu zweifeln, dass das\nLeid und das entsetzliche, vermeidbare und vor den Augen der ganzen Welt sich\nereignende Sterben dieser Ohnm\u00e4chtigen, zum Beispiel am Rota-Virus, Bill einst\nanimiert hat, seine Stiftung ins Leben zu rufen. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei seinen Begegnungen mit den M\u00e4chtigen der Welt hingegen hat Bill rasch\nfestgestellt, dass einflussreiche und obsz\u00f6n wohlhabende Unternehmer zwar oft\nPsychopathen sind, aber nicht dumm. W\u00e4hrend er bei seinen Begegnungen mit gew\u00e4hlten\nPolitikern festgestellt hat, dass diese durch die Bank ersch\u00fctternd beschr\u00e4nkt\nsind. Intelligente Menschen gehen nicht in die Politik. Und sofern sie es doch\ntun, im Glauben, dort etwas zum Guten wenden zu k\u00f6nnen, gehen Sie direkt wieder\nraus, weil sie umgeben sind von ehrgeizigen Vollidioten und skrupellosen\nKorrupten. (Es lohnt sich immer noch, Varoufakis zu lesen). Bill wei\u00df, dass\n\u201eBerufspolitiker\u201c keinen Beruf haben. Einige von ihnen m\u00f6gen hehre Ideen hegen,\nvon links bis rechts, aber sie allenfalls eine Ahnung, wie die Welt\nzusammenh\u00e4ngt, wer die Welt lenkt und gestaltet. Vielleicht glauben manche\nsogar, sie lebten in Demokratien. Es w\u00e4re nicht verwunderlich, denn sie\nrepr\u00e4sentieren ja tats\u00e4chlich ihre Volksgemeinschaften, und auch wenn man in\ndiesen Gemeinschaften einen etwas h\u00f6heren Anteil an Intelligenten vermuten darf\nals in der Politik, gen\u00fcgten den 90% beschr\u00e4nkten Vertretern ja 75% beschr\u00e4nkte\nWahlberechtigte f\u00fcr jede absolute Mehrheit inklusive Option zur\nVerfassungs\u00e4nderung nach Gusto.<\/p>\n\n\n\n<p>Es besteht Grund\nzu der Annahme, dass Bill Gates nicht auf den Kopf gefallen ist. Bill ist nicht\nnicht nur Gesch\u00e4ftsmann, er d\u00fcrfte auch wie Sie (intelligent) und ich (auch,\nhalbwegs) wissen, dass wir (Menschheit) uns in einer schwierigen Situation befinden.\nDass wir den Planeten zu sehr beanspruchen (ganz gleich, f\u00fcr wie gro\u00df man den\nAnteil des Menschen am Co2-Gehalt h\u00e4lt). Bill wei\u00df, dass wir zu viel Plastik in\ndie Meere schmei\u00dfen. Dass wir viel zu viele Tiere essen, viel zu viele W\u00e4lder\ndeshalb abfackeln etc. pp.. Bill wei\u00df, dass es \u201enachhaltiges, gr\u00fcnes Wachstum\u201c\nnicht gibt, dass e-Autos und Solarparks nur Konjunkturprogramme darstellen f\u00fcr\ndie alteingesessenen Industrien &#8211; weltzerst\u00f6rende Programme. Bill Gates wei\u00df\naber auch, dass die Ungleichgewichte in der Welt zeitnah zu einer tats\u00e4chlichen\nKatastrophe f\u00fchren werden. Bill d\u00fcrfte genickt haben zu Barry Sanders\u00b4\nberechtigtem Hinweis aus dem Wahlkampf 2016, wir w\u00fcrden in Zukunft gewaltige\nMigrationsbewegungen erleben, wegen zunehmender D\u00fcrren, es gehe daher l\u00e4ngst nicht\nmehr nur um \u00d6l, Gas und das \u201eblaue Gold\u201c Wasser. Sanders Hoffnung aber, dieses\nSzenario k\u00f6nnten wir mit einer Reduktion des CO2-Aussto\u00dfes abwenden, teilt Bill\nsicher nicht. Muss er ja auch nicht. Bill muss ja niemand das Blaue vom Himmel\nherunter in die eigene Tasche l\u00fcgen, Bill muss sich nicht w\u00e4hlen lassen, er\nkann ohne Mandat regieren, wenn er das m\u00f6chte. Oder es f\u00fcr erforderlich h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gehen wir des\nWeiteren davon aus, dass Bills Interesse an L\u00f6sungsans\u00e4tzen gro\u00df ist. Ebenso\nwenig wie wir m\u00f6chte Bill auf einem zerst\u00f6rten Planeten im Fallout-Winter\nleben. Bill wei\u00df zwar, wie jeder des Lesens f\u00e4hige Mensch, dass wir mit mit den\nauf unserer gemeinsamen Erde zur Verf\u00fcgung stehenden Fl\u00e4chen und unserer\nInnovationskraft wohl auch 10 oder 12 Milliarden Menschen satt bek\u00e4men \u2013 allerdings\nnur bei kollektivem Sinneswandel im Sinne von \u201efairer Verteilung\u201c. Bill Gates kennt\nunsere technischen M\u00f6glichkeiten. Aber er kennt auch unser Verhalten, denn das\nl\u00e4sst sich aus Zahlen herauslesen, nicht aus Lippenbekenntnissen. Auf Zahlen\nd\u00fcrfte sich also seine Arbeitshypothese st\u00fctzen, wir seien gef\u00e4hrlich dumm. Den\nBeweis versucht er gerade weltweit zu f\u00fchren, und im Zentrum seiner\nBeweisf\u00fchrung steht eine vergleichsweise kleine Region mitten in Europa. Warum\nausgerechnet diese? Warum scheint Gates ausgerechnet Deutschland auserkoren zu\nhaben f\u00fcr die Rolle des europ\u00e4ischen Vorreiters seiner Agenda?<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist kein Zufall, dass Deutschland im Zentrum steht von Bills Programm \u201eNeue Welt 1.0.\u201c Im internationalen Vergleich wirken die Deutschen besonders verw\u00f6hnt, besonders \u00e4ngstlich, besonders sentimental und besonders verlogen, Worte, Fernsehbilder und Zahlen legen davon beredet Zeugnis ab, nicht nur hinsichtlich gesch\u00f6nter Energiebilanzen der Jahr f\u00fcr Jahr mehr Kohle verfeuernden Windradaufsteller, die neben den Bewohnern der USA weltweit den meisten M\u00fcll pro Kopf produzieren (und exportieren). Wir Deutschen sind nicht nur in dieser Hinsicht konsequent inkonsequent. Wir kaufen uns Stofftiere, um Knut und alle anderen Eisb\u00e4ren zu retten, und dann kaufen wir uns ein neues Auto. Wir  begr\u00fc\u00dfen alle Fl\u00fcchtlinge am Bahnhof (mit Knut-Stofftieren) und schauen dann weg, wenn Frontex richtig loslegt. Wir schicken unsere Kinder <em>Fridays for the future<\/em> auf die Stra\u00dfe, buchen dann Fernreisen und kaufen Schiffsbeteiligungen sowie jedes Jahr st\u00e4ndig mehr SUVs. Kreuzfahrten gehen sowieso immer, mit Knutstofftier im Koffer. Und wenn Corona klopft, wollen wir jedes! Leben retten! Auch das jedes hundertf\u00fcnfj\u00e4hrigen, polymorbiden Patienten. Wer die Sinnhaftigkeit und Moral solchen Treibens wegen der gravierenden Nebenwirkungen f\u00fcr den Rest der Weltgemeinschaft (inklusive einiger zus\u00e4tzlicher Millionen nicht vorerkrankter Hungertoter) auch nur leise in Frage stellt, gilt umgehend als ausgemachter Nazi oder Mengele. Beim maskierten Einstellen jeglicher Aktivit\u00e4t klatscht man sich daher hierzulande gegenseitig Gutmenschenbeifall und klatscht gleichzeitig alle Kritiker an die Wand \u00a0\u2013 um allerdings parallel zum selbstbegeisterten Applaus sofort nach Mutti zu rufen, respektive \u201edem Staat\u201c. Der die entstehenden Sch\u00e4den begleichen soll. Alle. Von Kunst bis Kegel. Dass die hierzu erforderlichen Billionen-Kredite plus Zinseszinsen von den Kindern abbezahlt werden m\u00fcssen, geschenkt, man\/frau hat ja eh keine Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p>All dies scheint\nauf ein besonders ausgepr\u00e4gtes Vakuum in den K\u00f6pfen hinzudeuten, deshalb ist es\nnicht verwunderlich, dass Bill nun prim\u00e4r in Deutschland seine These \u00fcberpr\u00fcft.\nBills deutsche 75%-Zielgruppe predigt besonders energisch Wasser und s\u00e4uft\nWein. Bills deutsche Zielgruppe schaut Rezos Video und w\u00e4hlt der CDU einen\ngr\u00fcnlackierten, neoliberal auf strammes Wachstum gerichteten Panzerarm als\nRegierungsjuniorpartner. Bills Zielgruppe will nicht denken, sondern an den\nPool, all inclusive. Bills Zielgruppe will zwecks Selbstoptimierung, wahlweise\nSelbstverwirklichung, aufs Laufband oder morgens zum taufrischen Sonnengru\u00df. Und\/oder\nSpa\u00df haben. Trinken, singen, vielleicht auch v\u00f6geln, ansonsten aber, und auch das\nhebt sie als der gro\u00dfen V\u00f6lkergemeinschaft heraus, \u201enur das \u00dcbliche\u201c:\nEigenheim, alle 2 Jahre ein neues Auto, angeschafft mit staatlicher\nSchrottpr\u00e4mienhilfe, nie eine Arztrechnung sehen oder gar selbst bezahlen, Staatsschule\nund Uni f\u00fcr die Kleinen und Mittleren umsonst erwarten, versicherten Rentenanspruch,\nund der Rest auch: Vollkasko.<\/p>\n\n\n\n<p>Bill wei\u00df, dass es sich hierbei um eine deutsche Besonderheit handelt.\nKaum jemand ist, global betrachtet, so unselbst\u00e4ndig und zugleich verw\u00f6hnt wie\nwir. Niemand hat so viele Autobahnen, niemand so viele Intensivbetten. Aber wir\n\u201eExportweltmeister\u201c sind eben auch weltweit diejenigen, die am meisten zu\nverlieren haben. Deshalb ist Deutschland das ideale Terrain, um zu testen, wie\nweit die erforderlichen 75% Wahlberechtigten im Angstfall mitgehen bei einer\nweitreichenden Abschaffung von Grundrechten und der Einf\u00fchrung von massiven\n\u00dcberwachungs- und Zwangsma\u00dfnahmen. \u00dcberdies erscheint Deutschland aufgrund\nhistorischer Indizien als bester Ort f\u00fcr die freiwillige Selbstkontrolle einer\nBev\u00f6lkerung, schlie\u00dflich sind hier im Lauf des vergangenen knappen Jahrhunderts\ngleich zwei verbl\u00fcffend rigide Kontrollregimes erbl\u00fcht, mit Leidenschaft\nvorangetrieben und erhalten von Millionen flei\u00dfiger und hochbegabter\nDenunzianten. <\/p>\n\n\n\n<p>Bill ist bei all dem auch nicht entgangen, dass die Bereitschaft zu\nteilen ein wichtiger Aspekt der Weltrettung ist. Dass alle 5 Sekunden ein Kind\nverhungert, ist jederfrau und -mann bekannt. Dass jeder dies verhindern kann,\nebenso. Die freien Staaten, Industrien und Individuen der Welt unternehmen aber\nkeinerlei Anstrengungen, das zu tun. Im Gegenteil. Jeder empfangene \u201eEntwicklungshilfe\u201c-Dollar\nkostet die Empf\u00e4nger 10 bis 20 Dollar, \u201edie Spenden,\ndie von allen Hilfsorganisationen des Nordens in einem Jahr zusammengebracht\nwerden, sind nach zw\u00f6lf Tagen wieder bei uns\u00ab (Michael Schmidt-Solomon), und sogar\ndiese \u201eHilfe\u201c ist anteilig r\u00fcckl\u00e4ufig, in H\u00f6he von nur noch 0,29%\ndes BIP. Die Gemeinschaft der Geberl\u00e4nder verfehlt krachend ihr selbst niedrig\ngesetztes Minimalziel (0,7 Prozent), Deutschland aber ragt hier heraus, nach\nunten, mit 0,38 Prozent. Wo solche Hartherzigkeit von Staats- und Industriewegen\naugenf\u00e4llig wird, greift der empathische Einzelne nat\u00fcrlich selbst ein. Und\nspendet. 5% vom eigenen Brutto, freiwillig, sind nach Ansicht von Bill das\nMindeste. Bill wei\u00df: Deutschland tut sich auch hier hervor, nach unten, mit\n0,13 Prozent, Tendenz stetig sinkend. Der Anteil jener,\ndie hierzulande \u00fcberhaupt freiwillig etwas abgeben, liegt bei 35 Prozent, unter\nden \u00e4lteren Semestern (&gt;60) trennt sich zumindest jeder Zweite ab und zu von\neinem Euro, unter den J\u00fcngeren (&lt;30) hingegen helfen nur mehr 19 Prozent. Entscheidend\naber ist: die deutschen Reichen verhalten sich halbwegs anst\u00e4ndig (1,9% Spenden\nvom Brutto), die deutschen Armen um so mehr (2,2%), allein die Mehrheit kennt\nkein Erbarmen. Der Mittelstand verharrt bei 0,7 Prozent, wohl aus Gr\u00fcnden, die\nschon die weiland popul\u00e4re Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach kannte: \u00bbMan\nkann nicht allen helfen, sagt der Engherzige \u2013 und hilft keinem.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses global herausragende Heucheln der Mehrheit qualifiziert\ndie Deutschen im Besonderen f\u00fcr Bills Kontrollversuch. Verlogen und hartherzig\nsind andere V\u00f6lker auch, konservative Kreise vertreten ja global generell gern\ndie Ansicht, jeder sei, v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von seiner Herkunft, seines Gl\u00fcckes oder\nPeches Schmied. Deutschland \u00fcberragt aber auch in dieser Hinsicht die meisten\nNachbarn, denn w\u00e4hrend anderswo politisch \u201elinke\u201c Elemente tats\u00e4chlich\nSolidarit\u00e4t mit den Schwachen auf ihre Fahnen schreiben, ist die deutsche\nSozialdemokratie von international beispielloser Gnadenlosigkeit. Die\nDurchsetzung der \u201eHartzIV\u201c-Gesetze hat Bill wohl zur Kenntnis genommen, die dazugeh\u00f6rige\nPhilosophie auch: \u201eWer nicht arbeitet, soll auch nicht essen\u201c (Franz M\u00fcntefering):\ndas sind starke Voraussetzungen. Denn hier tritt eine partei\u00fcbergreifende\nGeisteshaltung zutage, die f\u00fcr Bills Versuch elementar ist. Erinnern wir uns an\nseine hypothetisch zugrundeliegende Annahme: Die Rettung der Welt kann nur\ngelingen, wenn die Menschen sich vern\u00fcnftig verhalten, wenn sie weniger\nwachsen, weniger produzieren, weniger arbeiten. Dass Deutsche Industrie und\nDeutsche \u201eArbeiterpartei\u201c hier strikt Hand in Hand Richtung Weltzerst\u00f6rung\nmarschieren, kommt Bill im Rahmen seines Experimentes entgegen. Schlie\u00dflich\nwei\u00df er ja, dass er die Welt nicht retten kann, wenn er nicht auch die\nIndustrie unter seine Kontrolle bekommt und weitgehend vernichtet oder\nabschaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wieder bietet sich Deutschland\nexperimentell an. Denn der Einfluss der deutschen Industrie auf das globale\nGeschehen ist vergleichsweise gering und leicht zu beenden. Die \u201edeutsche\u201c Industrie\nagiert global, Wertsch\u00f6pfung und Produktion aber sind gr\u00f6\u00dftenteils l\u00e4ngst ins\nAusland verlagert, es halten im Ernstfall keinerlei etwaige Rohstoffvorkommen als\n\u201edeutsch\u201c empfundene Unternehmen im Lande. Das tats\u00e4chlich inl\u00e4ndisch erzeugte\nBIP wird prim\u00e4r aus Dienstleistungen im Binnenmarkt generiert sowie von einem\naufgeblasenen Staatsbeamten- und Verwaltungsapparat. Deutschland hat keine nennenswerte\nZukunftsindustrie (abgesehen von SAP), Netzqualit\u00e4t und -abdeckung befinden\nsich knapp unter albanischem Niveau, wenig verwunderlich, war dieses ganze seit\n1990 zukunftsentscheidende Internet noch unl\u00e4ngst f\u00fcr die deutsche Politik reines\n\u201eNeuland\u201c. Wirtschaftlich stark ist Deutschland nur dank seiner gewachsenen\nKleinheit. Wegen seines Mittelstandes. International erfolgreich, aber eben\nauch im Fall des Wegfallens international entbehrlich. Unentbehrliches f\u00fcr die\nStaatengemeinschaft hat Deutschland in keiner Hinsicht zu bieten. Kein \u00d6l. Kein\nGas. Aber auch kein Google, Apple, Facebook, Amazon. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Bills Versuchsanordnung ist auch diese\nEntbehrlichkeit wichtig. Denn gelingt sein Experiment, kann Deutschland bestehen\nbleiben, wenn auch auf kontrolliert niedrigerem Niveau, jedenfalls&nbsp; total\u00fcberwacht, rund um die Uhr getrackt und\nallj\u00e4hrlich neu geimpft. Aber es w\u00e4re eben auch nicht dramatisch, wenn Deutschland\nunterginge. Bill wei\u00df: Deutschland h\u00e4lt sich selbst f\u00fcr bedeutend, versch\u00e4tzt\nsich aber hierin um diverse Gr\u00f6\u00dfenordnungen. Deutschland ist jung, j\u00fcnger sogar\nals die jungen USA. Deutschland ist keine Nation. Der \u201eDeutsche\u201c hat nicht mal\neinen richtigen Namen, der auf seine geographische Herkunft weist, \u201edeutsch\u201c\nist, einmalig in der Welt der Sprachen und L\u00e4nder, ein substantiviertes\nAdjektiv. Gebildet aus \u201etiudisk\u201c, was eben nicht mehr bedeutete als: \u201eder\nHochsprachen (Griechisch, Lateinisch) nicht m\u00e4chtig\u201c, auf <em>Deutsch<\/em>:\nungebildet. Weshalb es auch den \u201eDeutschen\u201c international gar nicht gibt. Der\n\u201eDutch\u201c ist Holl\u00e4nder, man behilft sich f\u00fcr den Bewohner des nebenan gelegenen\nLandstriches der Bezeichnung \u201eGermany\u201c, wegen der einst im Norden lebenden\nGermanen, oder eben, weil die Alemannen weiter s\u00fcdlich auf dem erst seit 1860\nzusammengeflickten Gebiet herrschten, der \u201eAlemans\u201c. K\u00fcrzer gesagt: \u201eDeutschland\u201c\ngibt es nicht. Ein Auseinanderfallen der eigenst\u00e4ndigen kleinen F\u00fcrstent\u00fcmer\nund L\u00e4nder, die sich erst vor einen historischen Wimpernschlag zu einem \u201eBund\u201c\nzusammenfanden, w\u00e4re daher keine gro\u00dfe Sache. F\u00fcr die Welt. F\u00fcr die \u201eDeutschen\u201c\nvielleicht schon. Aber vielleicht auch nicht. Jedenfalls w\u00fcrde ein solches\nAuseinanderfallen f\u00fcr die gro\u00dfen Nationen keinen Unterschied machen, von China\nbis Indien, von Frankreich bis England, von Spanien bis zum \u2013 Sonderfall \u2013 der\nVereinigten Staaten von Amerika.<\/p>\n\n\n\n<p>Bill Gates ist nicht auf den Kopf\ngefallen. Er scheint f\u00fcr seinen Versuch und die \u00dcberpr\u00fcfung seiner\nArbeitshypothese tats\u00e4chlich prim\u00e4r jenes Land als Vorreiter gew\u00e4hlt zu haben,\ndas verbl\u00fcffend entbehrlich f\u00fcr die derzeitige wie f\u00fcr die kommende Weltordnung\nist &#8211; und dessen Bewohner sich dessen sowie offenbar diverser anderer Dinge\nbetreffend sich selbst nicht im Geringsten bewusst sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bestehende Gemengelage jedenfalls erlaubt es Bill nun, sein\nExperiment vergleichsweise ungest\u00f6rt zu veranstalten, es bedarf nur etwas\nweiter gut dosierter Panikmache und weniger \u201eStubser\u201c, um 75% der hiesigen Bev\u00f6lkerung\nmit dem Versprechen erh\u00f6hter zuk\u00fcnftiger Sicherheit zur Abgabe ihrer\nGrundrechte zu bewegen, zur freiwilligen Dauerimpfung und zur \u00dcberwachung jedes\nEinzelnen, um Gefahren von der Gemeinschaft abzuwenden. Offensichtliche\nstaatliche \u00dcberwachung und Kontrolle sind hierbei nur bedingt erforderlich,\nDeutsche kontrollieren sich leidenschaftlich gern gegenseitig, tempor\u00e4r\nauftretende St\u00f6renfriede werden ebenfalls von der Bev\u00f6lkerung selbst als \u201eNazis\u201c\noder \u201eVerschw\u00f6rungstheoretiker\u201c mundtot gemacht, ihre Beitr\u00e4ge assistierend von\nden reichweitenstarken Plattformen gel\u00f6scht. Aber selbst wenn einzelne\nSt\u00f6renfriede pl\u00f6tzlich von Millionen wahrgenommen und \u201egelikt\u201c werden,\ngef\u00e4hrdet dies das Experiment nicht. Ganz gleich, wer die Deutschen zum\nWiderstand aufruft, dieser Rufer muss ihnen allen, unausgesprochen, f\u00fcr das\n\u201eDanach\u201c die Wiederherstellung ihres vorwiderstandlichen Wohlstandes zusagen.\nBill wei\u00df aber, dass diese Wiederherstellung aufgrund der bereits eingetreten\nund zeitnah noch folgenden massiven wirtschaftlichen Verwerfungen ganz unm\u00f6glich\nist. Daher werden eben jene Widerst\u00e4ndler, die am lautesten, ohne jede\nBedingung nach \u201eFreiheit!\u201c rufen und die meisten Anh\u00e4nger hinter sich\nversammeln, sp\u00e4testens nach Erreichen ihrer Ziele von ihren Gegnern wie von\nihren eben noch gl\u00fchenden Anh\u00e4ngern gleicherma\u00dfen gehasst und verfolgt werden.\nDer erfolgende Schulterschluss der Abermillionen bitter von Politikern wie\nWiderst\u00e4ndlern entt\u00e4uschten Massen bildet also den harmonischen Schlusspunkt\ndes Experimentes, ausdauernde gegenseitige Vorw\u00fcrfe der Deutschen untereinander\ninklusive. Der eigentliche Veranstalter des Experimentes verschwindet unter\ndiesen gegenseitigen Schuldzuweisungen der Probanden endg\u00fcltig aus dem\nkollektiven Blick.<\/p>\n\n\n\n<p>Gelingt nun also der Beweis, dass die weltweit erforderliche Beherrschung\nder Massen exemplarisch in Deutschland mit wenigstens 75%iger Mehrheit\nherstellbar ist, sind die Tore vorbildlich ge\u00f6ffnet auch f\u00fcr die weniger\nverw\u00f6hnten Nachbarn der Probanden. Wir wollen an dieser Stelle nicht vertiefen,\ndass einige schneller als andere begeistert sein werden von Staatskontrollen.\nAber diese weiteren Verlaufsvorhersagen sind nicht Gegenstand der hier formulierten\nArbeitshypothese.<\/p>\n\n\n\n<p>Die nun, abschlie\u00dfend, in erweiterer Form erneut vorgetragen sei. 1) Bill Gates ist nicht auf den Kopf gefallen. 2) Bill Gates will nicht nur sich selbst vor uns retten, sondern uns alle vor uns selbst. Zu unserem eigenen Besten, unserem eigenen \u00dcberleben. 3) Hierzu muss uns die Freiheit genommen werden, mit der wir bisher nachweislich nichts anzufangen wussten, au\u00dfer sie egoistisch einsetzen dem direkten Mitmenschen gegen\u00fcber wie gegen\u00fcber allen fernen Mitmenschen da drau\u00dfen auf der Welt. \u201eUns\u201c diese Freiheit zu nehmen, beschreibt aber nicht nur die Beschr\u00e4nkung der individuellen Freiheit, das \u201euns\u201c ist umfassend. Das Ende der Individualfreiheit geht Hand in Hand mit dem Ende der Freiheit der Staaten wie der Wirtschaft wie der Banken, nach Gutd\u00fcnken den Planeten zu zerst\u00f6ren. Die initiierte Neuordnung wird infolge des bevorstehenden Zusammenbruchs von Wirtschafts- und Finanzordnung vollst\u00e4ndig sein. 4) Die Notbremsung, die Bill jetzt mangels Alternativen eigenm\u00e4chtig vornimmt, ist indes nur eine \u00dcbergangsl\u00f6sung, denn Bill ist alt genug und wei\u00df tats\u00e4chlich um die gelegentliche Fehlbarkeit seines eigenen Urteils sowie die beeindruckend zutreffenderen Urteile fortgeschrittener KI. Daher verl\u00e4sst Bill sich nicht auf sein eigenes Urteil. Sondern arbeitet gemeinsam mit anderen Vordenkern (Jeff, Eric, Tim et. al.) an objektiveren, objektivierbaren L\u00f6sungen. Bills Annahme, 75-90% der Menschen seien beschr\u00e4nkt, wird hier offenkundig gest\u00fctzt vom allenfalls marginalen Interesse der Gesamtbev\u00f6lkerung an den Fortschritten, die Alpha Zero und ihre Kinder seit ihren verbl\u00fcffenden Siegen beim japanischen Schach, Shogi, demonstriert haben. Seit dem schockierenden Kantersieg der vergleichsweise verbl\u00fcffend leistungsschwachen, aber selbstlernenden Alpha Zero gegen das bis da als unschlagbar geltende Rechnerleistungsmonster Elmo programmieren die neuen, von Menschen geschaffenen Intelligenzen nun <em>selbst<\/em> neue KI-Generationen, die absolut verbl\u00fcffende Prognosen und L\u00f6sungen pr\u00e4sentieren, ohne dass irgendein Mensch auch nur noch nachvollziehen k\u00f6nnte, <em>wie<\/em> sie zu diesen perfekten Ergebnissen kommen. Sprich: die \u00a0Funktionsweise dieser neuen KI-Generation ist allenfalls noch deren \u201eEltern\u201c begreifbar, aber nicht mehr ihren menschlichen Gro\u00dfeltern. <\/p>\n\n\n\n<p>Bill geh\u00f6rt zu den intelligenteren Vertretern dieser Gro\u00dfelterngeneration. Er ist sogar \u201evom Fach\u201c. Und er wei\u00df, dass der kurz vor dem Erwachen stehende einzige neue, allwissende Gott der Menschen nur noch eines braucht, um auch das Spiel auf dem Gro\u00dfen Schachbrett, das Spiel um den Fortbestand des Planeten und der Menschheit binnen eines Tages zu erlernen. Und zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bills KI-Enkel braucht jetzt nur noch zweierlei. Ein paar Daten mehr (die meisten hat sie schon, die \u201eCorona-App\u201c l\u00e4sst sich per Knopfdruck von Bill, Tim und der Alphabet-Familie weltweit freischalten), sowie, missionskritisch, aus dem Weg ger\u00e4umte H\u00fcrden in Form von Grundgesetzen sowie ein paar anerkannte Kriterien, die die Abschaltung der Demokratie nach Bills oder Alpha 2.0s Gutd\u00fcnken jederzeit erlauben. Weltweit, rund um die Uhr.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese letzten H\u00fcrden d\u00fcrften zeitnah problemlos \u00fcberwindbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Und sobald sie \u00fcberwunden sind, befinden wir uns im Paradies. <\/p>\n\n\n\n<p>Einer Welt unter blauen Himmeln. Einer Welt, befreit von der alten, alles\nverpestenden und zerfressenden Industrie. Einer Welt der vernetzten Home Offices,\nin der Bill Kibbens 350.org-Tr\u00e4ume s\u00e4mtlich wahr werden, in der niemand mehr im\nStau steht, um weit weg von zuhause einen Bullshitjob zu erledigen, den weder\ner braucht noch sonstwer auf der Welt. Einer Welt, in der Flugzeuge nur noch\nselten fliegen. Einer Welt ohne Banken, ohne Versicherungen, ohne H\u00fctchenzauber\nund Taschenspielertricks auf Kosten der Armen wie der Ehrlichen, der Sanften\nwie der Bescheidenen. Einer Welt ohne Bargeld, in der jederfrau und jedermann\nalles auf seinem digitalen Konto vorfindet, was er oder sie zum \u00dcberleben\nbraucht. Wer mehr will, kann arbeiten. Nachhaltig. Wer nicht mehr braucht,\narbeitet an sich selbst und neuen Erkenntnissen. Wir werden entfesselt sein,\nunsere Solidarit\u00e4t und Kreativit\u00e4t grenzenlos. Unsere neuen Erfindungen werden\ngr\u00f6\u00dfer sein als jedes Rad und jedes Feuer.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir alle, Bill und seine Kinder inklusive, werden nicht untergehen. Wir\nalle werden \u00fcberleben, auf einem geheilten Planeten. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Frage aber\nergibt sich nun selbst f\u00fcr jenen, der sich der vorgelegten Arbeitshypothese und\nden daraus sich ergebenden Konsequenzen anschlie\u00dft. Halten wir fest: Sind wir\ntats\u00e4chlich zu dumm, um unseren eigenen Untergang selbst abzuwenden, bleibt uns\nnur die Rettung mittels totaler Kontrolle zun\u00e4chst eines einzelnen Herrschers\n(Bill) sowie zuletzt der von hyperintelligenter KI getroffenen \u00fcbermenschlich\nvern\u00fcnftigen Entscheidungen. Nicht nur, was den f\u00fcr uns besten Weg durch den\nStau betrifft, sondern den f\u00fcr uns besten Weg durchs Leben. Von der Wiege \u00fcber\ndie Fr\u00fchbehandlung der in zehn Jahren auftretenden Krebserkrankung bis zur\nBahre. Von der geeigneten Partnerwahl bis zur fr\u00fchzeitigen Beseitigung solcher\nLenins oder Hitlers, die das vernunftgesteuerte, der Menschheit am besten\ndienende Diktat der k\u00fcnstlichen Vernunft zu sabotieren drohen. Es w\u00e4re dies\neine Welt mit allerbesten \u00dcberlebenschancen f\u00fcr die Menschheit wie f\u00fcr den sich\nselbst beherrschenden Einzelnen. Wir halten hierbei aber auch fest: Es w\u00e4re\ndies eine Welt, in der f\u00fcr die Illusion kein Platz mehr w\u00e4re, der Mensch sei vernunftbegabt,\neigenst\u00e4ndig und verf\u00fcge \u00fcber einen freien Willen. Das Individuum w\u00e4re\nGeschichte. <\/p>\n\n\n\n<p>Wer auf Individualit\u00e4t\nund Freiheit nicht verzichten will, kann daher nur die Alternative w\u00e4hlen. Also\nBills im Raum stehenden \u00dcbernahmeversuch ablehnen und bek\u00e4mpfen, um nach\nZur\u00fcckschlagung dieses Angriffes fortzufahren wie bisher, frei und demokratisch.\nDies aber im historisch gesicherten Wissen, dass wir als Kollektiv zumindest\nbis heute unbelehrbar waren, daher also unseren Planeten wie uns selbst zeitnah\nzerst\u00f6ren und vernichten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte irgend\njemand eine Arbeitshypothese formulieren k\u00f6nnen, wie sich auf dem wie bislang freien\nWeg unser Untergang verhindern l\u00e4sst, bitte ich h\u00f6flichst (und hoffnungsvoll)\num eine geeignet formulierte Gegenarbeitshypothese (die aber, erst recht bitte,\nDaten und Fakten ber\u00fccksichtigt und sich nicht beschr\u00e4nkt auf Wunschdenken.) <\/p>\n\n\n\n<p>Kurze Angebote\npassen in die Kommentare. Lange Angebote finden ihr Ziel unter <a href=\"mailto:mail@sven-boettcher.de\">mail@sven-boettcher.de<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<p>P.S: Offenlegung von Interessenskonflikten: 1) Ich bin in Deutschland geboren, lebe hier und ziehe mir einige der oben geworfenen Schuhe auch gern selbst an. Aller bedr\u00fcckenden Zahlen zum Trotz halte ich meine Landsleute nicht f\u00fcr <em>au\u00dferordentlich<\/em> bescheuert. 2) Ich habe aus vern\u00fcnftigen Gr\u00fcnden noch nie einen Windows-Rechner besessen und auch sonst noch nie freiwillig ein Microsoft-Produkt. 3) Bill Gates kenne nicht pers\u00f6nlich, nur aus seinen B\u00fcchern und Vortr\u00e4gen. Ich finde es grundfalsch, dass Bill Gates \u00fcber solche Unmengen Geld, G\u00fcter und die Macht verf\u00fcgt, den ganzen Planeten allein zu regieren. Mein diesbez\u00fcgliches Missfallen ist aber faktisch unerheblich f\u00fcr die Betrachtung oben. 4) Ich weise ausdr\u00fccklich unsachdienlich darauf hin, dass Bill Gates auf mich nicht sonderlich sympathisch wirkt, bilde mir allerdings auch nicht sonderlich viel ein auf meine Menschenkenntnis. Au\u00dferdem tut das nichts zur Sache, denn meine Tochter (17) w\u00fcrde das dargebotene finale Szenario selbst dann strikt ablehnen, wenn nicht Bill Gates diese Entscheidungen allein tr\u00e4fe, sondern ich. Obwohl sie mich, wie sie versichert, sehr sympathisch findet. Damit wird sie nach Ver\u00f6ffentlichung dieses Textes vermutlich sehr allein auf der Welt sein, auch dessen bin ich mir bewusst. 5) Ich versichere abschlie\u00dfend, dass ich keineswegs nur deshalb publiziere, weil ich mich so gern tippen h\u00f6re, sondern weil ich um die Zukunft meiner Tochter besorgt bin und daher interessiert an brauchbaren Ideen und Ans\u00e4tzen zur L\u00f6sung unserer gemeinsamen Probleme. Meine email-Adresse habt ihr ja.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Versuch einer Ehrenrettung. Arbeitshypothese: Bill Gates strebt die Weltherrschaft nicht allein aus egoistischen Gr\u00fcnden an. 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